Der Gipfel von Évian markiert den Moment, in dem die deutsche moralische Großmannssucht endgültig am harten Granit der transatlantischen Realität zerschellt ist, während Friedrich Merz wie ein ertappter Schuljunge im Vorzimmer der Weltpolitik auf die Erlaubnis wartete, überhaupt bemerkt zu werden. Dass Donald Trump den deutschen Kanzler nicht nur ignorierte, sondern ihn vor versammelter Mannschaft zur „nationalen Schande“ degradierte, ist das bittere Endergebnis einer Politik, die den eigenen Untergang für einen Sieg der Tugend hält.
Das Brüsseler Friedensnobelpreis-Komitee muss wohl künftig nach Kiew umziehen, denn wie wir am heutigen Donnerstag erfahren, wird der europäische Garten nun mit Drohnen-Schwärmen statt mit Olivenzweigen bestellt. Während in der moralisch überdüngten Hauptstadt des Westens noch über die korrekte Gendersprache in Verteidigungsrichtlinien debattiert wird, feiert Wolodymyr Selenskyj seine ganz eigene Form der „Langstrecken-Sanktionen“ und lässt Moskau in einem Regen aus Öl und Trümmern erwachen.
Die feierliche Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine ist die jüngste Inszenierung eines Brüsseler Wanderzirkus, der glaubt, die raue Wirklichkeit des Krieges durch das Abheften von EU-konformen Akten besiegen zu können. In einer baufälligen Union, die ihre eigenen Risse mit dem Sekundenkleber moralischer Überheblichkeit kaschiert, dient die Aufnahme eines neuen Mitbewohners im Schützengraben vor allem dazu, die eigene existenzielle Leere mit historischem Pathos zu füllen.
Armin Wolf, der selbsternannte Wächter über das, was Österreich für wahr zu halten hat, sorgt mit einem Social-Media-Posting über die ORF-Generaldirektionskandidatin Eva Schütz für einen veritablen Skandal am Küniglberg. Die nun eingeleitete interne Prüfung durch Generaldirektorin Ingrid Thurnher stellt eine Zäsur dar, die offenbart, wie dünn das Eis der journalistischen Neutralität beim ORF geworden ist.
Bojan Pancevskis Nord-Stream-Recherche legt nahe, dass ukrainische Kräfte hinter der Sprengung standen — und trotzdem bleibt Deutschland bei der Milliardenhilfe für Kiew.
Peter Magyar wird in Brüssel und Berlin gerade als Anti-Orbán verkauft, obwohl er politisch aus genau jenem Machtmilieu stammt, das er heute kritisiert. Wer in ihm schon den europäischen Heilsbringer sieht, könnte am Ende nur einen modernisierten Nationalpolitiker mit freundlichem Auftreten bekommen. Was mir, ehrlich gesagt, auch recht wäre.
Wolodymyr Selenskyj präsentiert sich seit Beginn des Krieges als Mann der westlichen Moral - doch je länger der Konflikt dauert, desto deutlicher wirkt seine Strategie wie der Versuch, die EU mit aller Gewalt tiefer in einen Krieg hineinzuziehen, aus dem sie längst nicht mehr elegant herauskommt.
Angela Merkel fordert mehr direkte Gespräche mit Russland, kritisiert die diplomatische Armut der EU und stellt damit eine unbequeme Frage: Warum überlässt Europa die Verhandlungsmacht immer wieder anderen? Der Streit zeigt vor allem, wie abhängig und führungslos der Kontinent im Ukraine-Konflikt geworden ist.
Deutschland taumelt wirtschaftlich Richtung Abgrund, doch die politischen Brandstifter feiern sich weiter als moralische Weltretter, während sie den letzten Rest Wohlstand verbrennen. Wer jetzt noch glaubt, dieser Kurs sei nur Inkompetenz und nicht ideologischer Vorsatz, hat den Ernst der Lage nicht begriffen.
Die EU-Kommission treibt mit der CO2-Bepreisung eine beispiellose Verteuerung des Lebens in ganz Europa voran. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes zerstört Brüssel die Industrie, unseren Wohlstand und die soziale Stabilität.
Der einzige Grund, warum die linken Parteien mit allen Mitteln ein AfD-Verbot durchdrücken wollen, ist die Machtergreifung. Und die Union? Die zieht auch noch mit.
Die Covid-Jahre haben das Vertrauen der Menschen in die Wissenschaft erschüttert. Sie wurde für Propagandazwecke missbraucht, um die Bevölkerung in Panik zu versetzen und ethisch äußerst fragwürdige Maßnahmen durchzudrücken.
Was darf man in Deutschland überhaupt noch sagen - und was führt dazu, dass die Polizei mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor der Tür steht? Wie weit geht die rechtliche Willkür mittlerweile?
Die Zeiten ändern sich, so auch die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft. So wie das Industriezeitalter für Verwerfungen und Umwälzungen sorgte, wird es nun auch in Sachen Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz enorme Veränderungen geben. Deshalb muss man auch in Sachen Rente umdenken.
Europa ist mehr als diese seelenlose EU. Wir brauchen ein selbstbewusstes Europa der Vaterländer und Nationen. Ein Europa, das wieder eine echte Heimat sein kann.
Während NATO-Generäle in klimatisierten Büros über "angemessene Reaktionen" sinnieren, donnern russische MiG-31-Kampfjets ungehindert durch estnischen Luftraum. Zwölf Minuten lang führt Putin dem westlichen Bündnis vor, wie zahnlos dessen Abschreckung ist. Die Botschaft aus Moskau ist klar: "Wir kommen, wann wir wollen – ihr könnt nur Sondersitzungen einberufen."
Europa feiert sich als „regulatorische Supermacht“, doch in Wahrheit ist das nichts als ein Ablenkungsmanöver. Statt Stärke zeigt die EU nur ihre Schwäche: Bürokratie statt Innovation, Abhängigkeit statt Souveränität.
Europa taumelt dem Abgrund entgegen, und die politischen Eliten liefern das Drehbuch für den Kollaps gleich mit. Während Merz das deutsche Sozialsystem für unhaltbar erklärt, fordern Draghi und Lagarde mehr von dem Gift, das Europa krank gemacht hat: Zentralismus, Schulden und Massenzuwanderung.