Brüssels Klima-Irrsinn: Wie die CO2-Steuer Europa ruiniert
Die EU-Kommission treibt mit der CO2-Bepreisung eine beispiellose Verteuerung des Lebens in ganz Europa voran. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes zerstört Brüssel die Industrie, unseren Wohlstand und die soziale Stabilität.
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Gernot HaubnerRedaktion

Es gibt kaum ein politisches Projekt, das so teuflisch perfide konstruiert ist wie die CO2-Bepreisung der Europäischen Union. Sie ist das perfekte Werkzeug für die Umverteilung von Wohlstand - weg von den arbeitenden Bürgern und der Industrie, hin zu den Subventionsprofiteuren, den grünen Lobbyisten und den Brüsseler Funktionären, die darüber entscheiden, wer morgen noch heizen darf und wer nicht. Der Clou dabei: Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was da eigentlich auf sie zukommt.
Denn die EU hält für alle ihre Bürger eine "kleine" Überraschung bereit: Es wird alles teurer. Und zwar nicht ein bisschen, sondern massiv. Das ganze Leben, von der Heizung bis zum Joghurtbecher, vom Urlaub bis zum E-Auto. Eine deutsche Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern, zwei Autos und einem Einfamilienhaus wird 2035 rund 90.000 bis 97.000 Euro im Jahr für denselben Lebensstandard aufbringen müssen, für den sie heute 76.000 zahlt. Der Grund? Nicht etwa Inflation, Rohstoffmangel oder Krieg. Sondern der neue Fetisch der Brüsseler Klimabürokratie: die CO2-Bepreisung.
Haben Sie das gewusst? Natürlich nicht. Denn die EU versteckt ihre wahren Absichten hinter bürokratischem Kauderwelsch, Gesetzespapieren mit 800 Seiten und moralisch aufgeladenen Schlagwörtern wie "Klimaschutz" und "Nachhaltigkeit". In Wahrheit handelt es sich um ein gigantisches Umverteilungsprogramm, das die Bürger mit einer schleichenden Sondersteuer ausblutet, deren Existenz kaum jemand versteht, deren Wirkung aber jeder im Geldbeutel spürt.
Brüssel nennt dieses Monstrum "EU Emissions Trading System", kurz ETS. Dahinter steckt ein genialer, aber zerstörerischer Mechanismus: Wer in Europa Energie produziert, Stahl herstellt, Zement brennt oder Chemikalien verarbeitet, muss für jede ausgestoßene Tonne CO2 eine Emissionslizenz kaufen - ein virtuelles Ablasshandelssystem für die neue Klimareligion. Diese Lizenzen, euphemistisch "Zertifikate" genannt, werden auf Auktionen versteigert, wobei die Preise nicht durch den Markt, sondern durch politische Willkür festgelegt werden. Heute kostet eine Tonne CO2 etwa 80 Euro. In zehn Jahren sollen es bis zu 250 Euro sein.
Was das bedeutet, ist leicht ausgerechnet: Ein Stahlwerk mit einer Million Tonnen CO2-Ausstoß muss 800.000 Zertifikate kaufen. Bei 80 Euro pro Stück sind das 65 Millionen Euro Zusatzkosten - jedes Jahr. Diese Kosten werden natürlich an die Kunden weitergegeben. Das heißt: alles, was aus Stahl besteht - vom Auto bis zur Waschmaschine - wird teurer. Und zwar nicht wegen des Materials, sondern wegen der EU-Ideologie. Dasselbe gilt auch für sämtliche anderen Bestandteile, die für die Herstellung von Produkten verwendet werden.
Das ist eine knallharte Deindustrialisierungspolitik. RWE, Thyssenkrupp, BASF, Salzgitter - alles einstige Säulen des deutschen Wohlstands - zahlen inzwischen Milliardenbeträge für CO2-Zertifikate. RWE allein über 4,8 Milliarden Euro im Jahr. Das ist Geld, das früher in Innovation, Löhne und Standorte floss. Heute fließt es in Brüsseler Fonds, Beratungsnetzwerke und den aufgeblähten Klimawahnapparat. Kein Wunder, dass die Bilanzen dieser Industriekolosse längst bluten: Verluste, Stellenabbau, Werksschließungen, Standortverlagerungen ins Ausland.
Die EU nennt das "Transformation". Doch vielmehr ist es eine kontrollierte Verarmung. Eine Politik, die auf den Trümmern der Industriegesellschaft ein postfaktisches Öko-Feudalsystem errichtet, in dem das Recht auf Heizung und Mobilität zum Privileg der Wohlhabenden wird. Während der normale Bürger zwischen Wärmepumpe, Strompreisdeckel und CO2-Strafsteuer hin- und hergeschubst wird, feiert Brüssel die angebliche "Klimaneutralität" der Europäischen Union.
Doch der eigentliche Witz ist: Selbst das Ziel, auf das sich all dieser Irrsinn beruft - der Kampf gegen die "Erderwärmung" - steht längst auf wackligen Beinen. Studien wie jene des Physikers Ad Huijser zeigen: Der Einfluss von CO2 auf das Klima ist physikalisch minimal. Die angeblich lineare Korrelation zwischen CO2-Konzentration und globaler Temperatur lässt sich einfach nicht nachweisen.
Doch das stört in Brüssel niemanden. Denn die CO2-Bepreisung ist kein wissenschaftliches, sondern ein politisches Projekt. Sie dient als Einnahmequelle, als Steuerungsinstrument, als Machtwerkzeug. Und sie trifft genau jene, die sich nicht wehren können: Mittelständler, Pendler, Familien, Handwerker. All jene, die keine Lobby in Brüssel haben, aber brav ihre Emissionsabgaben zahlen dürfen, wenn sie ihr Haus heizen oder den Lieferwagen tanken.
Die EU hat sich mit dem ETS ein Perpetuum Mobile der Umverteilung gebaut. Mit jedem Jahr steigen die Preise, sinken die Freibeträge, wachsen die Einnahmen - und mit ihnen die Macht derjenigen, die das System kontrollieren. Die sogenannte "Klimapolitik" ist in Wahrheit nichts anderes als die größte Steuererfindung seit Einführung der Einkommensteuer.
Und das Beste: Ab 2027 wird das ETS 2 auch den privaten Bereich erfassen. Dann zahlen nicht mehr nur Industrieunternehmen, sondern auch Hausbesitzer, Autofahrer, Landwirte und sogar Mieter für jede Kilowattstunde fossiler Energie. Wer also sein Haus mit Gas beheizt oder im Winter nicht frieren will, darf ab dann direkt in den Ablasstopf der Klimakirche einzahlen.
Das alles geschieht unter dem Banner der angeblichen "Rettung des Planeten". Doch in Wahrheit rettet man nichts - außer den eigenen Posten. Die Erde wird sich auch ohne Brüssel weiter drehen, das Klima wird sich wie seit Jahrmillionen ständig und immer weiter ändern. Nur Europa, das wird sich nicht mehr erholen. Denn während China neue Kohlekraftwerke eröffnet, Russland seine Industrie auf Vollbetrieb fährt und die USA ihre Wirtschaft mit billiger Energie füttern, stranguliert sich Europa freiwillig - aus moralischer Überlegenheit und politischer Dummheit.
Was bleibt, ist eine entkernte Industrie, eine verarmte Mittelschicht und eine politische Klasse, die sich in ihrem ökologischen Wahn selbst feiert. Die CO2-Bepreisung ist kein Instrument der Klimapolitik – sie ist ein Machtinstrument der Umverteilung, ein Zerstörungswerkzeug des Wohlstands. Wer das nicht erkennt, wird in zehn Jahren nicht mehr fragen, ob er sich das Leben leisten kann, sondern ob überhaupt noch etwas übrig ist, das sich zu besteuern lohnt.

