Daniele Ganser zeichnet das Bild einer Welt, in der nicht nur Kriege geführt werden, sondern auch Deutungen, Bilder und öffentliche Wahrheiten umkämpft sind. Vom 11. September über den Putsch in der Ukraine bis zu Nord Stream und der Informationsrevolution zieht er eine Linie: Wer Macht hat, kontrolliert oft auch das Narrativ.
Michael Lüders gehört zu den Stimmen, die im deutschen Medienbetrieb sofort Unruhe auslösen, sobald sie ausgesprochen werden. Denn er macht etwas, das heute fast schon als Provokation gilt: Er beschreibt den Nahen Osten nicht als moralische Erziehungsanstalt für westliche Wunschvorstellungen, sondern als machtpolitisches Schlachtfeld. Und genau das wollen viele in Berlin und in den Redaktionen lieber nicht hören.