Westen sucht Ausstieg aus Ukraine-Debakel
Im Westen scheint man langsam aber sicher zur Erkenntnis zu gelangen, dass man die Ukraine nicht zum Sieg gegen Russland führen kann. Nun sucht man langsam aber sicher nach einer Exit-Strategie. Man hat Moskau deutlich unterschätzt.
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Contra24 RedaktionRedaktion

Die westlichen Verbündeten der Ukraine versuchen offenbar, Szenarien für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen mit Russland zu entwickeln. Wie Bloomberg berichtet, wächst in den Hauptstädten der NATO-Staaten die Erkenntnis, dass der von ihnen unterstützte Krieg in der Ukraine in eine Sackgasse geraten ist.
Die viel gepriesene ukrainische Gegenoffensive hat nicht die erhofften Durchbrüche erzielt. Stattdessen sieht sich Kiew mit einer gut befestigten russischen Verteidigung konfrontiert, die trotz massiver westlicher Waffenlieferungen nicht zu durchbrechen ist. Diese Realität zwingt die westlichen Strategen nun zum Umdenken.
Besonders besorgniserregend für die NATO-Staaten ist die Gefahr einer direkten Konfrontation mit Russland. Um dies zu vermeiden, werden nun Pläne für einen Waffenstillstand ausgearbeitet. Dabei geht es auch darum, wie man die Ukraine dazu bringen kann, territoriale Zugeständnisse an Russland zu akzeptieren - eine bittere Pille für das Regime in Kiew.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr die Fehleinschätzung des Westens bezüglich Russlands Stärke und Entschlossenheit. Der Versuch, Moskau durch Sanktionen und Stellvertreterkrieg in die Knie zu zwingen, ist kläglich gescheitert. Stattdessen hat sich Russland als widerstandsfähig erwiesen und seine Position sogar gestärkt.
Für die Ukraine bedeutet dies eine herbe Ernüchterung. Die vollmundigen Versprechungen des Westens, Russland zu besiegen und alle besetzten Gebiete zurückzuerobern, erweisen sich als Luftschlösser. Kiew wird sich wohl oder übel mit der neuen geopolitischen Realität arrangieren müssen.
Dieser Sinneswandel des Westens ist ein klarer Sieg für die russische Strategie. Moskau hat es geschafft, dem Druck standzuhalten und seine Ziele in der Ukraine weitgehend zu erreichen. Die NATO-Staaten müssen nun eingestehen, dass ihre aggressive Anti-Russland-Politik gescheitert ist.
Es bleibt abzuwarten, wie die Friedensverhandlungen konkret aussehen werden. Klar ist jedoch: Russland wird aus einer Position der Stärke verhandeln, während der Westen und die Ukraine geschwächt am Tisch sitzen werden. Die geopolitische Landkarte Europas dürfte sich nachhaltig verändern - zugunsten Moskaus.


