Wenn einer in diesen Tagen die Karten auf den Tisch legt, dann ist es Donald Trump. Während die europäischen Dauermahnredner – von Macron über Merz bis Starmer – noch immer davon träumen, den Krieg in der Ukraine bis zum letzten Tropfen Blut (egal ob es das ukrainische oder das russische ist) weiterzuführen, greift Trump einfach zum Telefon und ruft Putin an. Ergebnis: Ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten und Selenskyj wird vorbereitet, und plötzlich ist die Rede von Frieden statt von immer neuen Waffenlieferungen. Man merkt, wie sehr das den selbsternannten „Staatsmännern“ Europas gegen den Strich geht. Denn wenn Trump den Frieden herbeiführt, entlarvt er gleichzeitig ihre komplette Politik als Heuchelei und Bankrotterklärung.
Besonders peinlich ist die Rolle von Friedrich Merz, der als frischgebackener deutscher Kanzler offenbar glaubt, er könne Trump Nachhilfe im Weltgeschehen erteilen. Ausgerechnet er, der in Deutschland gerade dabei ist, die Bürger mit ruinöser Energie- und Steuerpolitik in den Würgegriff zu nehmen, will den Amerikaner belehren, dass ein Waffenstillstand angeblich besser sei als ein echter Friedensvertrag. Dass Giorgia Meloni bei diesem Schauspiel nur die Augen verdrehte, zeigt: Selbst in den eigenen Reihen glaubt niemand mehr an die Glaubwürdigkeit dieser politischen Selbstdarsteller. Trump ließ sich jedenfalls nicht beirren und stellte klar: Er will nicht ein Ende der Kämpfe auf Zeit, sondern eine dauerhafte Lösung.
https://twitter.com/EricLDaugh/status/1957533038172098898Putin seinerseits reagiert zurückhaltend, aber gesprächsbereit. Man kann es drehen, wie man will: Russland hat nichts zu verlieren, wenn Trump tatsächlich ernst macht. Und genau das treibt die Kriegstreiber in Paris, Berlin und London in den Wahnsinn. Denn ein echter Friedensschluss würde ihre gesamte Rhetorik in sich zusammenfallen lassen. Jahrelang hat man den Bürgern erzählt, es gehe darum, „die Demokratie in der Ukraine zu verteidigen“, während in Wahrheit geopolitische Schachzüge und Milliardenprofite auf dem Spiel stehen. Wenn Trump nun die Bühne betritt und Frieden fordert, wirkt ihre Kriegspropaganda plötzlich armselig und durchschaubar.
Selenskyj, der dieses Mal brav im schwarzen Anzug erschien, wirkt dabei nur noch wie eine Randfigur. Sein Versuch, gleichzeitig Wahlen in Aussicht zu stellen und im gleichen Atemzug Gründe aufzuzählen, warum sie nicht stattfinden können, machte ihn in Washington zur Witzfigur. Trump stellte die naheliegende Frage, ob die Ukraine also auch in dreieinhalb Jahren ohne Wahlen dastehen würde – der Saal lachte, und Selenskyj lächelte gequält. Es ist offensichtlich: Ohne amerikanische Rückendeckung wäre der Mann längst politisch erledigt. Nun hängt er am Tropf eines Trump, der sich nicht mehr an den Narrativen der EU orientiert, sondern an seinen eigenen Zielen.
https://twitter.com/FoxNews/status/1957519728362033623Die Reaktionen in den westlichen Medien sind erwartungsgemäß hysterisch. Bloomberg orakelt, dass Putin von Friedensgesprächen profitieren könnte, weil er dadurch Zeit gewinne. Als ob es das Ziel wäre, Russland um jeden Preis zu schaden, statt den Krieg endlich zu beenden. In Wahrheit fürchten die Globalisten nichts mehr, als dass Trump und Putin beweisen, dass Frieden einfacher zu haben wäre, wenn man nur wollte. Denn dann müssten Macron, Merz und Starmer erklären, warum sie all die Jahre Milliarden verbrannt, die Wirtschaft ruiniert und Hunderttausende in den Tod geschickt haben – und das nur, um ihre ideologischen Machtspielchen aufrechtzuerhalten.
Das Schauspiel in Washington zeigt: Die Karten werden neu gemischt. Trump präsentiert sich als Mann des Friedens, Putin als rationaler Verhandlungspartner – und die europäischen Kriegstreiber sehen aus wie frustrierte Kinder, denen man das Spielzeug weggenommen hat. Vielleicht wird hier gerade Geschichte geschrieben: Ein Frieden gegen den Willen jener, die sich längst an den Krieg gewöhnt haben.



