Die 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen fand vom 24. bis zum 30. September 2024, unter dem drohenden Schatten eines möglichen Weltkriegs statt. Fast 80 Jahre nach ihrer Gründung mit dem Ziel, künftige Kriege zu verhindern, steht die UNO vor einem kläglichen Scheitern ihrer Mission. Die Hauptursache dafür liegt im ungezügelten westlichen Imperialismus, der die Welt an den Rand der Katastrophe treibt.
Zwei Konfliktherde drohen derzeit zu eskalieren: Im Nahen Osten riskiert Israels aggressive Politik gegen den Libanon einen regionalen Flächenbrand. Gleichzeitig stellt der von den USA und der NATO angeheizte Stellvertreterkrieg in der Ukraine die größte Gefahr für den Weltfrieden dar.
Die westlichen Staats- und Regierungschefs, allen voran US-Präsident Joe Biden, heucheln in ihren Reden vor der UN-Vollversammlung Friedensliebe und Zurückhaltung. Gleichzeitig genehmigen sie milliardenschwere Waffenlieferungen an Israel und die Ukraine. Diese eklatante Doppelmoral entlarvt die wahren Absichten des Westens.
Besonders alarmierend ist die Eskalationsspirale in der Ukraine. Die NATO-Mächte treiben die Aufrüstung Kiews voran und ermöglichen Angriffe tief in russisches Territorium. Moskau warnt eindringlich vor den katastrophalen Folgen und überarbeitet seine nukleare Verteidigungsdoktrin. Doch westliche Politiker wie US-Außenminister Blinken tun diese existenzielle Bedrohung als "nukleares Säbelrasseln" ab.
Auch gegenüber China schüren die USA und ihre Verbündeten gefährliche Spannungen, indem sie die Souveränität Pekings über Taiwan in Frage stellen und ihre Militärpräsenz in der Region ausbauen.
Die Wurzel des Problems liegt im imperialistischen System des Westens, angeführt von den USA. Seit Jahrzehnten missachten sie systematisch das Völkerrecht und die UN-Charta in ihrem Streben nach globaler Vorherrschaft. Von Korea über Vietnam bis in den Nahen Osten haben die USA unzählige völkerrechtswidrige Kriege geführt.
Die Gründungsideale der UNO wurden von Anfang an mit Füßen getreten. US-Präsident Truman sprach 1945 von Frieden und dem Dienst an den Völkern - nur um wenige Monate später den Atombombenabwurf auf Japan zu befehlen. Dieses Beispiel steht typisch für die Doppelmoral der Vereinigten Staaten.
Um einen drohenden Dritten Weltkrieg abzuwenden, muss die Menschheit den westlichen Imperialismus endlich überwinden. Nur so kann eine friedliche Weltordnung entstehen, in der das Völkerrecht und die Souveränität aller Nationen respektiert werden. Die Zukunft der Menschheit hängt davon ab, ob wir diese historische Aufgabe meistern.


