Vilimsky: "Ohne Ungarn könnte Europa bereits verloren sein"
"Gerade in diesen turbulenten Zeiten müssen sich die so genannten 'Kleinen' zusammenschließen, um den Großen die Stirn zu bieten", sagt der österreichische Europaabgeordnete Harald Vilimsky.
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Contra24 RedaktionRedaktion

Europa kümmere sich mehr um Gender-Ideologie und das Wohlergehen illegaler Einwanderer als um die Belange seiner eigenen Bürger, sagte der FPÖ-Europaabgeordnete Harald Vilimsky in einem Interview mit der ungarischen Tageszeitung Magyar Hírlap.
"Wir sind mit einer zunehmend ideologischen EU konfrontiert, die sich mehr um die Gender-Ideologie und das Wohlergehen illegaler Einwanderer kümmert als um ihre eigenen Bürger. Außerdem haben wir es mit einer riesigen Wirtschafts- und Energiekrise zu tun, für die die Europäische Union nur ihre grüne Propaganda als Antwort anbietet, die aber weder die Rechnungen der Bürger bezahlt noch die Heizung im Winter am Laufen hält", so Vilimsky.
Er sagte auch, dass die Mitgliedsstaaten sich unbedingt dem Bestreben der Europäischen Kommission widersetzen sollten, Konsensentscheidungen abzuschaffen und durch Mehrheitsentscheidungen zu ersetzen.
"Es ist äußerst wichtig, die einstimmige Beschlussfassung auf der Ebene des Europäischen Rates beizubehalten und für unsere Nachbarn, vor allem die Ungarn, einzustehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten; gerade in diesen turbulenten Zeiten müssen sich die so genannten 'Kleinen' zusammenschließen, um den Großen die Stirn zu bieten. Das bedeutet, dass wir gegen einen möglichen EU-Superstaat entsprechend vorgehen und die Erhaltung des Nationalstaates als oberste Priorität behandeln müssen", sagte er.
Vilimsky sagte weiter, dass seit der Ankündigung der Willkommenskultur im Jahr 2015 die Gewalt durch Einwanderer in ganz Europa zugenommen habe und dass Ministerpräsident Viktor Orbán der einzige gewesen sei, der sich von Anfang an dagegen ausgesprochen habe.


