Eine Untersuchung der Infektionsdaten in den USA zeigt, dass die Maskenpflicht an Schulen keine positiven Effekte aufweist. Es scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein.
Das
Brownstone Institute hat untersucht, ob sich die Maskenpflicht in einigen Bundesstaaten irgendwie positiv auf die Infektionsraten bezüglich Covid-19 unter den Schülern auswirkt. Das Ergebnis ist dabei recht deutlich: dies ist nicht der Fall. Im Gegenteil: vielmehr scheint es, als ob die Fallzahlen da sogar höher sind. Und dies zusätzlich zu den psychischen Belastungen für die Schüler und den negativen gesundheitlichen Auswirkungen des ständigen Masken tragens.
Und so schreiben die Autoren des Berichts:
Es gibt zwei Dinge, die die meisten Eltern im ganzen Land mit Sicherheit verblüffen würden. Viele Eltern in Staaten wie Kalifornien oder Illinois, in denen das Tragen von Gesichtsmasken vorgeschrieben ist, wären wahrscheinlich schockiert, wie normal die Schulprotokolle in Texas, Florida, Utah, Iowa und anderen Staaten sind, die in Dunkelgrün oder Orange dargestellt sind. Diejenigen, die Kinder im schulpflichtigen Alter in den grünen Staaten haben, wären verblüfft, wenn sie erfahren würden, dass in den blauen Staaten die Kinder in der Schule Gesichtsmasken tragen müssen, sich sozial distanzieren und bei Kälte oder Regen draußen essen müssen.
Und was zeigen die Daten?
Betrachtet man die Gruppe der Bundesstaaten (CA/OR/WA/IL/NY/DE/MA/CT/NJ/MD/NV/NM/VA/RI), in denen das Tragen von Masken an Schulen vorgeschrieben ist, im Vergleich zu den Bundesstaaten ohne Maskenpflicht (UT/FL/AZ/TX/OK/MO/IA/AR/TN/SC), in denen nur sehr wenige Schüler Masken tragen, so lassen sich nahezu identische Trends feststellen, und die Bundesstaaten mit wenig oder gar keiner Maskierung weisen niedrigere aktuelle Fallzahlen auf:
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Dabei macht es keinen Unterschied, in welcher Region der Vereinigten Staaten man lebt - die Fallzahlen sind überall ähnlich hoch und auch rund 20 Prozent aller Fälle sind in der Altersgruppe von 0-17 Jahren. Und so fragten sich die Autoren:
Das hat uns zum Nachdenken gebracht. Wirken die Schulbeschränkungen in einigen Staaten? Es geht nicht um die Fälle; die Fälle sind wirklich ein Produkt der Verbreitung in der Gemeinschaft und der Anzahl der Tests, die wir durchführen. Es geht um Krankheiten. Werden in den Staaten mit normalen Schulprotokollen mehr Kinder wegen oder mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert als in den Staaten, die Gesichtsmasken vorschreiben?
Das Ergebnis: In den Bundesstaaten ohne Maskenpflicht für Schüler liegt die Hospitalisierungsraten bei 4,23 pro 100.000 Kinder. In jenen Staaten in denen es eine Maskenpflicht gibt, liegt sie bei 4,90 pro 100.000. Dies korreliert auch mit den höheren Fallzahlen in den Staaten mit Maskenpflicht an den Schulen.
Als Fazit kann man nur feststellen: es hat entweder gar keinen oder nur negative Effekte auf die Gesundheit der Kinder, wenn sie verpflichtet werden, in den Schulen ständig einen "Mund-Nasen-Schutz" (wie man es neudeutsch nennt) zu tragen. Nimmt man noch die zusätzlichen gesundheitlichen Probleme durch das stundenlange Tragen der Gesichtsbedeckung hinzu, wird jedoch klar: diese verursachen offensichtlich mehr Probleme als dass sie einen Nutzen hätten.