Ein Kommentar des Herausgebers, Andreas Keltscha
Mit der Eleganz eines Elefanten im Porzellanladen stolpern unsere selbsternannten "Qualitätsmedien" durch ihre Anti-Trump-Hysterie und fischen verzweifelt nach verschollenen Wahlstimmen in den Kellergewölben des Kapitols, während der "orangefarbene Albtraum aller Gutmenschen" einen Triumph feiert, der unseren rot-grünen Moralaposteln nicht nur den ideologischen Teppich unter den Füßen wegzieht, sondern sie auch genüsslich in ihrer eigenen medialen Einheitssoße schmoren lässt.
Ach, was für herrliche Zeiten! Da sitzt man gemütlich am Morgen beim Kaffee und beobachtet, wie unsere "Qualitätsmedien" sich winden wie ein Wurm am Angelhaken. Donald Trump, dieser orangefarbene Albtraum aller Gutmenschen, hat mal wieder gewonnen - und unsere Medienschaffenden können es einfach nicht fassen.
Während Fox News bereits Trumps Sieg verkündete, klammerten sich deutsche Redaktionen verzweifelt an die Hoffnung, dass irgendwo noch ein paar verirrte Wahlmänner auftauchen könnten. Vielleicht in einer Besenkammer des Kapitols? Oder unter Nancy Pelosis Schreibtisch?
Besonders köstlich war die Umfrage des ZDF-Politbarometers: 72 Prozent der Deutschen glaubten an einen Sieg von Harris. Kein Wunder - wurden sie doch monatelang mit einer medialen Einheitssoße gefüttert, in der Harris als Erlöserin und Trump als Inkarnation des Bösen präsentiert wurde. Der "Focus" krönte das Ganze noch, indem er Trump zum "größten Unsympathen aller Zeiten" erklärte. Hitler, Stalin und Pol Pot wurden kurzerhand zu harmlosen Chorknaben degradiert.
Unsere rot-grünen Moralapostel in den Redaktionsstuben müssen jetzt ganz tapfer sein. Der böse Trump wird zurückkommen - und mit ihm sein alter Bekannter Richard Grenell als möglicher Außenminister. In Berlin dürfte so manchem Politiker der Angstschweiß ausbrechen.
Ja, Trump ist ein Narzisst. Aber welcher Politiker ist das nicht? Im Vergleich zu Harris, die mit dem Marxismus kokettiert wie eine Katze mit der Maus, erscheint er geradezu wie ein Geschenk des Himmels für alle, die den "woken" Wahnsinn satt haben.
Die deutsche Medienlandschaft hat sich einmal mehr bis auf die Knochen blamiert. Statt ausgewogener Berichterstattung lieferten sie eine ideologische Einbahnstraße. Das Schöne daran: Die Realität hat ihnen wieder einmal gezeigt, dass sich die Welt nicht nach ihren Wunschvorstellungen richtet.
Vielleicht sollten unsere "Qualitätsjournalisten" endlich lernen, dass echte Berichterstattung mehr ist als das Predigen der eigenen "Haltung". Aber dafür müssten sie erst einmal von ihrem hohen Ross herunterkommen - und das ist etwa so wahrscheinlich wie ein Schneesturm in der Sahara.
In diesem Sinne: Willkommen zurück, Donald! Die deutsche Medienlandschaft hat dich vermisst - auch wenn sie das niemals zugeben würde.


