Stuttgart galt einmal als Inbegriff deutschen Ingenieurgeists, als Herz der Industrie, als Garant für Wohlstand. Mercedes, Bosch, Porsche, Mahle – die Namen standen für Qualität, Fortschritt und sichere Arbeitsplätze. Ganze Generationen bauten hier ihr Leben auf, getragen von der Stärke des Verbrennungsmotors. Doch nun, dank einer ideologiegetriebenen Politik aus Brüssel und Berlin, steht die Schwabenmetropole am Abgrund. Es droht der Absturz in jene industrielle Bedeutungslosigkeit, die Detroit bereits hinter sich hat – vom Motor City zur Pleite-Metropole. Detroit war einst das Musterbeispiel industriellen Aufstiegs. Jeder wollte dorthin, jeder verdiente prächtig – bis politische Fehlentscheidungen, Produktionsverlagerungen und soziale Spannungen die Stadt zugrunde richteten. Binnen Jahrzehnten verwandelte sich die florierende Autohauptstadt in eine Geisterstadt. Millionen flüchteten, Armut und Kriminalität stiegen ins Uferlose, am Ende stand die Insolvenz. Und während man in Deutschland auf die USA gerne herabblickt, könnte Stuttgart schon bald denselben Weg gehen – nur diesmal als hausgemachtes Desaster unter dem Banner der „Klimarettung“. Mercedes steht sinnbildlich für diesen Niedergang. Einst Flaggschiff des deutschen Exportwunders, heute ein angeschlagener Konzern, der seine Mitarbeiter mit Abfindungsprogrammen loswerden will. 20.000 Stellen könnten verschwinden – und das nur, weil die Politik der EU zwanghaft alles auf E-Mobilität ausrichtet. Der Vorstandschef warnt längst vor der Sackgasse, in die Brüssel die Branche treibt. Doch die Ideologen in ihren Amtsstuben hören nicht hin. Sie träumen von CO₂-freien Märchenwelten, während die Realwirtschaft in Scherben fällt. Bosch, jahrzehntelang ein Fels in der deutschen Industrie, schlittert ebenfalls in den Strukturkollaps. 55.000 Jobs weltweit auf der Kippe, tausende davon direkt in Baden-Württemberg. Ganze Standorte verlieren ihre Existenzgrundlage. Reutlingen, Hildesheim, Schwäbisch Gmünd – überall schlagen die Entlassungswellen ein. Besonders bitter: Selbst die Vorzeigesparte Softwareentwicklung wird zusammengestrichen. Während in China, Korea und den USA in High-Tech investiert wird, streicht man hierzulande die Innovationskraft zusammen – und nennt es „Transformation“. Auch Porsche bekommt die Quittung. Der Luxushersteller meldet Absatzrückgänge, wie sie in dieser Dimension kaum jemand für möglich hielt: minus 42 Prozent in China, minus 34 Prozent in Deutschland, ein Einbruch des Gewinns um 91 Prozent. Ganze 154 Millionen Euro blieben im zweiten Quartal übrig – für einen Konzern wie Porsche ein Armutszeugnis. Die Produktion stockt, die Kosten explodieren, die Elektromodelle verstauben in den Schauräumen. Doch anstatt gegenzusteuern, schnürt das Management ein Sparprogramm, das bis zu 5000 Beschäftigte auf die Straße setzen könnte. Besonders fatal ist, dass Stuttgart nicht nur von den großen Namen lebt. Hunderte kleine und mittelständische Zulieferer hängen wie Glieder an einer Kette am Wohl und Wehe von Mercedes, Bosch oder Porsche. Fällt ein Auftrag weg, bricht ein ganzes Netzwerk zusammen. Werkzeugbauer, Maschinenhersteller, Ingenieurbüros – sie alle stehen in der direkten Schusslinie. Und während die Industrie blutet, taumelt die Stadt selbst ins Finanzloch. Sinkende Steuereinnahmen treffen auf steigende Sozialkosten. Schulen, Straßen, Wohnungsbau – alles gerät ins Stocken, während die Arbeitslosenzahlen steigen. Was in Detroit einst begann, wiederholt sich in Stuttgart mit deutscher Gründlichkeit – nur diesmal beschleunigt durch die selbstzerstörerische Politik der Energiewende und der EU-Zentralplanung. Der Glaube, man könne Wohlstand durch Verbote, Verzicht und Subventionen für Windräder und E-Autos erhalten, ist nicht nur naiv, er ist brandgefährlich. Stuttgart droht das Schicksal der Motor City: wirtschaftlicher Kollaps, soziale Verwerfungen, Exodus der Fachkräfte. Und das alles, weil eine kleine Kaste von Ideologen beschlossen hat, die Realität zu ignorieren. Detroit war das Opfer globaler Konkurrenz und hausgemachter Fehler. Stuttgart hingegen könnte der erste Industriestandort sein, der sich aus freien Stücken selbst in den Ruin reguliert. Wenn das „Modell Deutschland“ so aussieht, dann bleibt am Ende nur die bittere Erkenntnis: Man hat das Herz der Industrie geopfert – auf dem Altar der grünen Klimareligion.