Die Zahlen sind alarmierend, doch die öffentliche Empörung bleibt aus. Im ersten Halbjahr 2025 explodierte die Zahl der politisch motivierten Straftaten gegen Mandatsträger der Bundestagsparteien. 2.210 Angriffe – also sämtliche Delikte von Sachbeschädigung bis Bedrohung – wurden registriert. Das entspricht einem Anstieg um 165 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die AfD steht dabei im Zentrum: 808 Angriffe insgesamt. Doch auch CDU/CSU-Vertreter wurden mit 545 Fällen fast fünfmal so häufig attackiert wie im zweiten Halbjahr 2024. Die Grünen (477 Fälle), SPD (362), Linkspartei (114) und FDP (103) folgen mit deutlichem Abstand.

Die Täter stammen laut Bundeskriminalamt in der Mehrzahl aus dem linken Lager. Besonders auffällig: In den Deliktgruppen Gewalttaten und Sachbeschädigungen dominieren linksextreme Täter. Rechte oder religiöse Ideologien spielen eine untergeordnete Rolle. Viele Fälle bleiben ungeklärt oder werden als „sonstige“ klassifiziert – ein Problem für die Strafverfolgung, aber auch für die politische Kultur.

Die Eskalation der Gewalt zeigt sich besonders deutlich bei den gewalttätigen Angriffen. Im ersten Halbjahr 2025 wurden 107 Gewalttaten gegen Politiker registriert, darunter Körperverletzungen und tätliche Angriffe. Die AfD war mit 68 Fällen erneut am stärksten betroffen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 48 Fällen im Vorjahreszeitraum. SPD-Politiker wurden neunmal Opfer von Gewalt, CDU/CSU siebenmal, FDP sechsmal, Grüne und Linkspartei je viermal. In den meisten Fällen waren die Täter Linksextremisten: 64 der 107 Gewalttaten wurden ihnen zugeordnet, davon 61 gegen die AfD.

Die Zerstörungswut der Linksextremen richtet sich nicht nur gegen Personen. Auch Parteibüros und Wahlplakate werden systematisch attackiert. 380 Angriffe auf Parteieinrichtungen wurden im ersten Halbjahr 2025 gezählt, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Die AfD war mit 122 Fällen erneut am stärksten betroffen. Die Polizei spricht von einer „neuen Qualität der Gewalt“, doch die mediale Aufmerksamkeit bleibt gering.

Drei zentrale Fakten: Angriffe und Gewalt im Überblick

  1. Politisch motivierte Angriffe: Im ersten Halbjahr 2025 wurden 2.210 Angriffe auf Politiker aller Bundestagsparteien registriert – ein Anstieg um 165 Prozent. Die AfD war mit 808 Fällen am häufigsten betroffen.
  2. Gewalttätige Angriffe: Von den 107 Gewalttaten (Körperverletzung, tätliche Angriffe) richteten sich 68 gegen AfD-Politiker. Die Täter stammen überwiegend aus dem linksextremen Spektrum.
  3. Sachbeschädigung und Vandalismus: 380 Angriffe auf Parteieinrichtungen, vor allem auf AfD-Büros und Wahlplakate, wurden gezählt. Auch hier dominieren linksextreme Täter.

Die AfD sieht sich nicht nur körperlichen Angriffen, sondern auch einer entmenschlichenden Rhetorik ausgesetzt. Wenn etwa die Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, öffentlich Waffengewalt gegen die AfD ins Spiel bringt, ist das mehr als nur ein Tabubruch. Es ist ein Signal an gewaltbereite Extremisten, dass ihre Taten gesellschaftlich legitimiert werden könnten. Die gezielte Stimmungsmache gegen die AfD schafft ein Klima, in dem politische Gewalt als akzeptabel erscheint – mit fatalen Folgen für die Demokratie.

Die mediale Ignoranz gegenüber diesen Fakten ist bezeichnend. Während jeder Angriff auf linke oder grüne Politiker sofort für Schlagzeilen sorgt, werden Übergriffe auf AfD-Vertreter oft nur am Rande erwähnt – wenn überhaupt. Die selektive Empörung der Medien trägt dazu bei, dass linke Gewalt verharmlost und rechte Gewalt überproportional skandalisiert wird. Das verzerrt die Wahrnehmung und gefährdet das demokratische Gleichgewicht.

Die Demokratie lebt vom offenen Diskurs und vom Schutz aller politischen Akteure – unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. Wer Gewalt gegen politische Gegner toleriert oder gar legitimiert, stellt die Grundfesten des Rechtsstaats infrage. Die Bundesregierung ist gefordert, endlich konsequent gegen linksextreme Gewalt vorzugehen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Medien stehen in der Pflicht, die Fakten ungeschönt zu berichten – auch wenn sie nicht ins eigene Weltbild passen.

Die Zahlen sprechen sind deutlich genug. Die Gewalt gegen Politiker, insbesondere gegen die AfD, ist ein wachsendes Problem, das nicht länger ignoriert werden darf. Die Verharmlosung linksextremer Übergriffe durch Politik und Medien ist ein Skandal, der das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt. Es ist Zeit, die Fakten offen zu benennen – und die Täter zur Verantwortung zu ziehen.