"Wir werden nicht Partei des Konflikts werden. Das haben wir schon zu Beginn des Konflikts klargestellt, und daran werden wir uns auch in Zukunft halten."
Lambrecht trifft unangekündigt in Odessa ein
Die deutsche Verteidigungsministerin will in den kommenden Tagen, IRIS-T SLM Luftabwehrsysteme nach Kiew liefern.
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Contra24 RedaktionRedaktion

Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht traf am Samstag zu einem unangekündigten Besuch in Odessa ein, wo sie mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Alexej Reznikow zusammentraf und versprach, IRIS-T SLM Luftabwehrsysteme "in den nächsten Tagen" nach Kiew zu liefern, berichtete der Fernsehsender Welt.
Lambrecht betonte demnach, dass die Ukraine derzeit mit einer unglaublichen Anzahl von Luftangriffen konfrontiert sei, weshalb es so wichtig sei, noch mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung zu leisten.
"Wir werden unsere Freunde so lange unterstützen, wie es nötig ist", bestätigte das Bundesverteidigungsministerium auf Twitter den Besuch.
Laut der Nachrichtenagentur DPA reagierte Lambrecht bei ihrem Treffen mit Reznikov zurückhaltend auf die Forderung der Ukraine, Russland zum Terrorstaat zu erklären, sprach sich aber für neue Sanktionen gegen Russland aus.
"Das ist der richtige Weg", so Lambrecht. Die Ministerin äußerte auch Verständnis für den Wunsch der Ukraine, so bald wie möglich der NATO beizutreten, erinnerte aber daran, dass dafür eine Reihe von Bedingungen erfüllt werden müssten. Lambrecht betonte, dass "die NATO eine klare Position" zur Ukraine eingenommen habe.


