Die Elektromobilität sollte als billige und saubere Wunderwaffe verkauft werden – doch wie so oft bei politischen Luftschlössern folgt auf die Euphorie der Absturz. Die Hamburger Energiewerke haben nun den letzten Rest Illusion vom angeblichen „Preisvorteil“ der Stromer hinweggefegt. Bis zu 38 Prozent schlagen sie drauf: 59 Cent pro Kilowattstunde an der normalen Säule, 69 Cent am Schnelllader. Damit wird das E-Auto nicht zum Auto der Zukunft, sondern zum teuersten Hobby seit der Modelleisenbahn. Nur dass sich viele Deutsche dieses Hobby nicht freiwillig ausgesucht haben, sondern durch staatliche Bevormundung und CO₂-Schikanen in die E-Karre gedrängt wurden. Die Rechnung ist entlarvend: Ein durchschnittliches Elektroauto verbraucht rund 18 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. An der AC-Säule zahlt man jetzt also über 10 Euro, am Schnelllader stolze 12,42 Euro. Der Benziner mit acht Litern kommt bei 1,85 Euro pro Liter auf etwa 14,80 Euro. Mit anderen Worten: Der (auch nur durch die extreme Besteuerung von Sprit bestehende) Preisvorteil der E-Mobilität ist weg. Wer dann noch Ad-hoc lädt und für eine Freischaltung 1,99 Euro extra löhnen darf, landet bereits heute über dem Benziner. Das alles ist kein Zufall, sondern die logische Folge einer Politik, die ideologische Luftschlösser auf Kosten der Bürger baut. Diesel und Benzin wurden verteufelt, Steuern und Abgaben hochgeschraubt, während E-Autos mit Milliarden-Subventionen künstlich am Leben gehalten werden. Nun, da einige Bürger und Unternehmen tatsächlich auf Stromer umgestiegen sind, dreht man an der Preisschraube. Angeblich, um „flexibler“ auf den Markt zu reagieren. In Wahrheit geht es schlicht darum, die Melkkühe weiter zu schröpfen. Wer glaubt, er habe mit dem Kauf eines E-Autos die richtige Entscheidung getroffen, wird jetzt feststellen, dass er ein Ticket für den teuersten Rummelplatz der Republik gezogen hat. Die neuen Tarife der Hamburger Energiewerke sind dafür ein Paradebeispiel. Statt einfacher Preise gibt es jetzt einen Tarifdschungel aus „Basis“, „Plus“ und „Kombi Smart“. Alles soll „individuelle Ladegewohnheiten“ abbilden, am Ende aber bedeutet es nur eines: maximale Intransparenz und maximale Einnahmen. Selbst Firmenkunden dürfen nun neue Gebührenmodelle durchwälzen, die früher nicht existierten. Wer zu langsam oder zu lange lädt, wer nicht im richtigen Tarif steckt, wer auf den falschen Anbieter trifft – überall wartet die nächste Kostenfalle. Die politische Antwort? Heuchlerisches Schulterzucken. Während Politiker weiter das Märchen von der „bezahlbaren Verkehrswende“ erzählen, schießen die realen Kosten durch die Decke. Kritiker, die vor dieser Entwicklung gewarnt haben, wurden jahrelang als Bremser und Fortschrittsfeinde beschimpft. Nun zeigt sich: Sie hatten recht. Elektromobilität ist kein Fortschritt, sondern eine Zwangsabgabe mit Kabel. Und während die Bürger an der Ladesäule Euro für Euro abdrücken, bauen Energiekonzerne und staatliche Betriebe an immer größeren Monopolen. Die Wahrheit ist einfach: Elektromobilität ist nicht die Zukunft, sondern eine Sackgasse. Sie war nie billiger, sie war nie sauberer, und sie wird niemals massentauglich. Sie ist ein Spielzeug für Politiker, ein Geschäft für Konzerne und eine Falle für Bürger. Mit jeder Preiserhöhung, wie jetzt in Hamburg, wird das deutlicher. Wer also glaubt, mit einem E-Auto der Kostenfalle entkommen zu können, irrt gewaltig. Am Ende zahlt man doppelt: an der Ladesäule – und mit dem Verlust seiner Freiheit, selbst zu entscheiden, womit man fährt.