Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, es ist wieder soweit: Die Impfsaison steht vor der Tür und mit ihr die neueste Kreation aus dem Hause Pfizer - der Corona-Impfstoff Comirnaty KP.2. Ein wahres Wunderwerk der modernen Medizin, möchte man meinen. Doch halt! Bevor Sie sich in Ihrem Impf-Enthusiasmus überschlagen, werfen wir doch mal einen Blick auf den Beipackzettel.
Da steht es schwarz auf weiß: "Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung." Ach, wirklich? Und weiter: "In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet." Na, wenn das mal keine Verkaufsargumente sind!
Aber keine Sorge, liebe Eltern. Für Ihre 5- bis 11-jährigen Sprösslinge gilt: Das Risiko "scheint geringer zu sein". Scheint! Was für eine Erleichterung. Und sollte Ihr Grundschulkind zufällig schwanger sein - ja, Sie haben richtig gelesen - dann informieren Sie bitte den Arzt, bevor es geimpft wird. Sicher ist sicher.
Apropos sicher: Wie lange der Schutz anhält? Nun, da müssen wir Sie enttäuschen. Pfizer gibt offen zu: "Es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist." Vielleicht eine Stunde, vielleicht ein Jahr - wer weiß das schon? Hauptsache, die Kasse klingelt.
Doch das Beste kommt zum Schluss. Für alle werdenden Mütter und stillenden Frauen gilt: Es gibt keine Daten zur Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit. Aber keine Sorge! Pfizer versichert uns, dass negative Auswirkungen nicht zu erwarten sind. Woher sie das wissen? Nun, das bleibt ihr Geheimnis.
Meine Damen und Herren, was wir hier sehen, ist ein Paradebeispiel für pharmazeutische Transparenz. Wer braucht schon klinische Studien, wenn man stattdessen einfach die Bevölkerung als Versuchskaninchen benutzen kann?
In diesem Sinne: Lassen Sie sich impfen! Oder auch nicht. Am Ende ist es ja Ihre Entscheidung. Aber denken Sie daran: Sollten Sie plötzlich Atemnot, Herzklopfen oder Brustschmerzen verspüren, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen. Pfizer hat Sie ja schließlich gewarnt.
Herzlichst, ihr etwas verstörter Herausgeber,
Andreas Keltscha


