Frankreich beginnt mit der Ausgabe von Lebensmittelmarken
Die Subventionen sollen armen Haushalten angesichts der steigenden Preise helfen. Auch Frankreich leidet unter einer hohen Inflation, die durch die Sanktionen gegen Russland stark anstieg.
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Contra24 RedaktionRedaktion

Mehrere französische Städte haben damit begonnen, Lebensmittelgutscheine an die Bevölkerung auszugeben, um die steigenden Preise auszugleichen, berichtete der Fernsehsender France 2 am Montag.
Dem Bericht zufolge erhalten die Bürger Gutscheine im Wert von 5 , 20 und 30 Euro. Bislang haben die Stadtverwaltungen Berichten zufolge rund 37 Millionen Euro (etwa 40 Millionen Dollar) für die Ausgabe von Gutscheinen und Zertifikaten sowie für andere Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung ausgegeben.
Ein Dokument, in dem die Subventionen aufgeführt sind, wurde noch nicht angenommen. Die Bürgermeisterämter einiger französischer Städte haben jedoch beschlossen, die Lebensmittelgutscheine auf eigene Faust einzuführen, ohne auf einen offiziellen Beschluss der Regierung zu warten.
Die Idee, Lebensmittelgutscheine an Haushalte mit mittlerem und niedrigem Einkommen auszugeben, wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgeschlagen und lange vor der Präsidentschaftswahl diskutiert. Etwa 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger werden von der Initiative profitieren.
Die Inflation hat in Frankreich zugenommen, was auf die steigenden Kosten für Lebensmittel und Energie zurückzuführen ist. Experten haben gewarnt, dass die steigenden Preise und das schwache Wirtschaftswachstum zu einer Stagflation im Land führen könnten. Haupttreiber für das Preiswachstum bei den Lebensmitteln und den Energieträgern sind die Sanktionen gegen Russland, die zu erheblichen Ungleichgewichten auf den globalen Märkten führten.


