Obwohl der frühere SPD-Gesundheitssprecher und nunmehrige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach laut seinem Ministerium selbst vier Genspritzen erhielt und noch im Januar diesen Jahres davor warnte, dass eine Omikron-Infektion keinen Schutz vor anderen Varianten böte, hat sich der Dauermahner und Masken-Fanatiker (zumindest wenn es um die anderen geht, nicht um ihn selbst) nun selbst mit dem Coronavirus infiziert.
"Dies zeigt, dass bei der hochansteckenden Omikronvariante eine Infektion selbst bei äußerster Vorsicht nicht vollständig auszuschließen ist", schrieb das Ministerium deshalb.
Angesichts der Tatsache, dass der Minister die Ergebnisse aus Israel in Bezug auf die Effektivität der experimentellen Covid-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech bei Omikron noch im Januar als "enttäuschend" bezeichnete, wirken seine Aufrufe zur weiteren Impfung seitdem geradezu menschenverachtend. Immerhin zeigen die Datenbanken für Impfnebenwirkungen und sämtliche Infektionsstatistiken weltweit, dass diese Vakzine ein so schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis haben, dass man diese eigentlich sofort wieder aus dem Verkehr ziehen müsste. Doch stattdessen setzt Lauterbach (so zumindest vorgestern, nur einen Tag vor seiner offiziellen Bekanntgabe einer Infektion) darauf, dass es im Herbst neue "Omikron-Impfstoffe" geben wird. Doch dann haben wir wieder dasselbe Problem: ein ohnehin nur unzulänglich schützendes Vakzin, mit wahrscheinlich ebenso vielen (tödlichen) Nebenwirkungen, welches für eine Variante entwickelt wurde, die längst nicht mehr zirkuliert. Wie die aktuellen experimentellen Impfstoffe, die für die "originale" sogenannte Wuhan-Variante entwickelt wurden und auf den Markt kamen, als diese schon längst nicht mehr herumging. Ganz zu schweigen davon, dass wir es hier infolge der völlig unzulänglichen Impfstoffe mit der "Original antigenic sin" (oder auch Antigenerbsünde) zu tun haben (siehe auch Studie hier und Artikel in englischer Sprache hier). Etwas, das auch ein Herr Bundesgesundheitsminister Lauterbach kennen sollte.