Eine satirisches Kommentar des Herausgebers, Andreas Keltscha
Während Amerika unter Trump in eine neue Ära steuert, liefert Berlin mit dem Zerfall der Ampel-Koalition eine politische Tragikomödie ab, die selbst Hollywood nicht besser hätte inszenieren können. Aber ist das alles nur purer Zufall?
Prolog: Vom Doppelwumms zum Totalschaden
Es war ein Schauspiel, wie es nur die deutsche Politik inszenieren kann: Erst lässt man monatelang den Haushalt gegen die Wand fahren, dann erklärt das Verfassungsgericht die kreativen Finanztricks für illegal, und schließlich zieht der Kanzler theatralisch die Reißleine. Willkommen zum großen Ampel-Finale, meine Damen und Herren!
Akt 1: Der Kanzler und das mysteriöse blaue Auge
Zufall Nummer 1: Olaf Scholz, unser Hamburger Gedächtniskünstler mit dem berühmtesten blauen Auge der Republik, hat offenbar beschlossen, dass es Zeit ist für den letzten Akt. Ausgerechnet nach Donald Trumps Triumph in den USA fällt ihm ein, dass er mit Christian Lindner nicht mehr kann. Was für ein erstaunlicher Zufall! Fast so erstaunlich wie seine plötzliche Augenklappe, die er sich angeblich beim "Joggen" zugezogen hat. Wer kennt sie nicht, diese gemeingefährlichen Joggingunfälle in streng bewachten Regierungsvierteln?
Akt 2: Die große Verschwendungsshow
Die Ampel hat uns in ihrer kurzen Regierungszeit ein beeindruckendes Feuerwerk an Pleiten, Pech und Pannen geboten:
- Robert Habeck, der Märchenonkel aus dem Wirtschaftsministerium, träumt von 500 Milliarden für seine grüne Revolution. Nebenbei schiebt er noch schnell 2 Milliarden für "grünen Wasserstoff" rüber - man weiß ja nie, wann die Party vorbei ist.
- Hubertus Heil braucht schlappe 10 Milliarden für sein "Bürgergeld", das interessanterweise auch an Nicht-Bürger geht. Eine semantische Feinheit, über die wir großzügig hinwegsehen wollen.
- Die Zinszahlungen explodieren auf 43 Milliarden. Das nennt man wohl "Doppelwumms" der besonderen Art. Wer hätte auch ahnen können, dass Schulden irgendwann zurückgezahlt werden müssen?
Akt 3: Die FDP - vom Sparkommissar zum Schuldenminister
Die FDP, einst angetreten als Hüterin der schwarzen Null, hat sich als williger Komplize der größten Verschuldungsorgie der Nachkriegszeit entpuppt. Christian Lindner, der sich gerne als deutscher Christian Lindner inszeniert, muss nun seinen Schreibtisch räumen. Seine Partei steht bei drei Prozent - was man wohl "poetische Gerechtigkeit" nennt.
Akt 4: Der mysteriöse Kanzlerbrief
Besonders pikant wird es, wenn man den Gerüchten um den sagenumwobenen "Kanzlerbrief" lauscht. Angeblich erhält jeder neue Kanzler ein geheimnisvolles Schreiben, das seine Handlungsspielräume definiert. Klingt nach Dan Brown? Mag sein. Aber wie erklärt man sonst, dass Deutschland bei der NATO-Konferenz in Washington plötzlich Hyperschallraketen aufgedrängt bekommt, ohne auch nur ein Wörtchen mitreden zu dürfen?
Akt 5: Die große Lähmung
Was bleibt, ist eine gelähmte Regierung, ein Kanzler ohne Mehrheit und die Aussicht auf Friedrich Merz als möglichen Retter des Vaterlandes. Wenn das keine Satire ist, was dann? Die Parlamentarier von FDP und Linken zittern um ihre Mandate, während die Opposition sich die Hände reibt.
Epilog: Das große Finale
Zufall Nummer 2: Die Vertrauensfrage soll ausgerechnet um den 20. Januar herum gestellt werden - just wenn Trump sein Comeback im Weißen Haus feiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wie sagte schon Franklin D. Roosevelt: "In der Politik passiert nichts zufällig."
Nun, zumindest das Ende der Ampel war so vorhersehbar wie das Amen in der Kirche. Die einzige Überraschung ist vielleicht, dass es nicht noch teurer wurde. Obwohl - der Haushalt 2024 ist ja noch nicht beschlossen. Man sollte den Tag nicht vor dem Doppelwumms loben.
Nachspiel
Während die Ampel-Protagonisten noch ihre Büros räumen, dürfen wir uns schon auf die nächste Episode deutscher Politikunterhaltung freuen. Friedrich Merz übt bereits seinen Kanzlerblick vor dem Spiegel, und Sarah Wagenknecht poliert ihr Image als "Stimme des Volkes".
Das einzig Positive an der ganzen Sache: Die politische Lähmung verhindert wenigstens, dass noch mehr teure Gesetze verabschiedet werden. Manchmal ist Stillstand eben doch ein Fortschritt.
Dieser Artikel ist eine satirische Betrachtung der aktuellen politischen Lage und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Faktentreue. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht nur zufällig, sondern absolut beabsichtigt.


