Chinas Kriegsschiffe tauchen ab vom Radar – dank KI
Mit Hilfe von neuartigen KI-gestützten Entmagnetisierungstechniken werden chinesische Kriegsschiffe für feindliche Kräfte schwieriger zu erfassen. Ein Vorteil im Kampfeinsatz.
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Contra24 RedaktionRedaktion

Die chinesische Marine hat laut aktuellen Berichten einen Durchbruch erzielt: Ihre Schiffe können jetzt 60 Prozent besser vor intelligenten Raketen verschwinden. Das Geheimnis liegt in neuer KI-gestützter Magnetfeldtechnologie, die erstmals bei Übungen des Nordtheater-Kommandos (Northern Theater Commando) zum Einsatz kam.
Worum geht es? Jedes Kriegsschiff entwickelt mit der Zeit ein eigenes Magnetfeld – durch das Erdmagnetfeld und die laufenden Maschinen an Bord. Dieses Magnetfeld verrät das Schiff an feindliche Sensoren und Minen. Die Entmagnetisierung – das Neutralisieren dieses verräterischen Feldes – war bisher ein langwieriger Prozess.
Bei der Übung simulierte eine Lenkwaffenfregatte vom Typ 054A Kampfschäden. Ein Notfallteam rückte mit Magnetsensoren und Entmagnetisierungsgeräten an. Der entscheidende Unterschied: Künstliche Intelligenz übernahm die Steuerung.
"Ein entmagnetisiertes Schiff kehrt schneller in den Kampfeinsatz zurück", erklärte Militäranalyst Song Zhongping der staatlichen Global Times. Die KI findet sofort die optimalen Entmagnetisierungsmuster und prüft deren Wirksamkeit – was früher mühsame Handarbeit war.
Chinas Staatsfernsehen CCTV berichtete stolz über die 60-prozentige Effizienzsteigerung. Diese Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der die Kontrolle des elektromagnetischen Spektrums zunehmend kriegsentscheidend wird.
Auffällig ist auch Pekings neuer Ansatz beim Personal: Zwölf junge Rekruten, die meisten kaum älter als 22, wurden direkt ins kalte Wasser geworfen und in die Notfalleinheit integriert. "Das Schlachtfeld gibt uns keine zweite Chance", sagte der junge Matrose Liu Yunhe – ein klares Zeichen, wie ernst China seine militärische Aufrüstung nimmt, während westliche Marinen zusehen.


