Einweisungen ins Krankenhaus mit positivem Covid-Test in London. 2020 im Vergleich zu 2021.[/caption]
Problematisch ist viel eher, dass viele Mitarbeiter in den Krankenhäusern absent sind. Oftmals einfach wegen positiver Tests. Doch wie viele davon sind asymptomatisch? Und vor allem: seit wann gilt man trotz fehlender Symptome als "krank"? Auch erst seit Covid, oder? Wie viele haben die Art von leichten Symptomen, die wir normalerweise mit einer Erkältung in Verbindung bringen, die in normalen Jahren kein Fernbleiben von der Arbeit und auch keine Tests zur Bestätigung des Vorliegens einer saisonalen Infektion der oberen Atemwege erfordern würde? Hier ist das Problem schon einfach völlig selbstgemacht.
Alle anderen beobachtbaren Indikatoren wie die Belegung der Intensivstation, die Daten der ZOE-App und natürlich die jetzt vernachlässigbare Todesrate durch Covid deuten auf eine viel bessere Situation als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr hin. Die Krankenhauseinweisungsraten, ausgedrückt als Prozentsatz der positiven Tests in der Gemeinschaft, sinken weiter von einem Höchststand von 9,6 Prozent im Februar auf jetzt 2,1 Prozent. Patienten, die positiv auf Covid getestet wurden, belegen 6 Prozent der NHS-Betten, verglichen mit 22 Prozent zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Die weithin vorhergesagte Wiederkehr der Wintergrippe ist ebenfalls ausgeblieben - die Grippefälle liegen immer noch 95 Prozent unter den Zahlen von 2019-20.
Also: Warum diese Panikmache? Sollte man vielmehr nicht froh darüber sein, dass die Omicron-Variante in den allermeisten Fällen so mild verläuft? Wenn sich zudem herausstellt, dass diese Variante noch milder ist als die saisonale Grippe, dann gilt erst recht der Grundsatz, sämtliche Restriktionen, Mandate und Auflagen endgültig auf den Misthaufen der Geschichte zu schmeißen.Britische Daten: Kaum Hospitalisierungen wegen Omicron
Neue Daten aus Großbritannien zeigen auch bei den Hospitalisierungen, dass Omicron deutlich milder ist als frühere Varianten. Denn: Nur mehr 20 Prozent der Patienten in Krankenhäusern sind wegen Covid-19 dort. Der Rest wurde lediglich positiv getestet, wurde aber aus anderen Gründen eingewiesen.
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Michael SteinerRedaktion

Während früherer Covid-Wellen verzeichneten die britischen Krankenhäusern eine Mehrheit an Patienten, die wegen und nicht mit Covid-19 dort aufgenommen werden mussten. Zwischen 50 und 80 Prozent waren es dabei stets. Nun, mit der sogenannten Omicron-Welle, sind es jedoch laut eines Berichts des britischen Telegraphs nur mehr etwa 20 Prozent. Das heißt: 80 Prozent der Krankenhauspatienten die positiv auf das Virus getestet wurden sind wegen anderen Erkrankungen oder Verletzungen dort. Damit bestätigt sich erneut, dass eine Panikmache wegen der neuen Variante völlig fehl am Platz ist.
Die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt, aber nicht unbedingt wegen Omicron, so Chris Hopson, der CEO der NHS-Anbieter:
Bei Gesprächen mit leitenden Angestellten heute Morgen hatte man den Eindruck, dass die Einweisungen zunehmen, aber nicht überstürzt. Besonders interessant ist, dass viele Chefs über die Zahl der asymptomatischen Patienten sprechen, die aus anderen Gründen ins Krankenhaus eingeliefert werden und dann positiv auf Covid getestet werden.
Die Trusts berichten derzeit nicht über eine große Zahl von Patienten mit Covid-ähnlichen Atemwegsproblemen, die eine kritische Versorgung benötigen, oder über einen massiv erhöhten Sauerstoffverbrauch - beides haben wir bei der Delta-Variante im Januar [Anm.: damals war es allerdings die Alpha-Variante] gesehen.
Hier sind auch die Zahlen für das Weihnachtswochenende. Die Grafik zeigt die Einweisungen aus der Bevölkerung mit Covid in Londoner Krankenhäuser im Dezember dieses und des letzten Jahres. Verglichen werden die Zahlen vom Dezember 2020 (die braune Linie) mit den Einweisungen im Dezember 2021 (die blauen Balken). Wenn sich die zuversichtlichen Vorhersagen des wissenschaftlichen Beratungsgremims der britischen Regierung über eine bevorstehende Katastrophe bewahrheiten sollen, muss die Omicron-Variante wirklich besser werden. Bislang ist das nicht der Fall. Die aktuelle Einweisungsquote ist weniger als halb so hoch wie die der Alpha-Variante zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Und auch hier sei auf den Telegraph-Artikel hingewiesen, der bestätigt, dass derzeit nur rund 20 Prozent aller "Covid-Patienten" auch tatsächlich wegen des Virus im Krankenhaus gelandet sind. Das heißt: der reale Unterschied dürfte auch bei der nachfolgenden Grafik deutlich größer sein.
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Einweisungen ins Krankenhaus mit positivem Covid-Test in London. 2020 im Vergleich zu 2021.[/caption]
Problematisch ist viel eher, dass viele Mitarbeiter in den Krankenhäusern absent sind. Oftmals einfach wegen positiver Tests. Doch wie viele davon sind asymptomatisch? Und vor allem: seit wann gilt man trotz fehlender Symptome als "krank"? Auch erst seit Covid, oder? Wie viele haben die Art von leichten Symptomen, die wir normalerweise mit einer Erkältung in Verbindung bringen, die in normalen Jahren kein Fernbleiben von der Arbeit und auch keine Tests zur Bestätigung des Vorliegens einer saisonalen Infektion der oberen Atemwege erfordern würde? Hier ist das Problem schon einfach völlig selbstgemacht.
Alle anderen beobachtbaren Indikatoren wie die Belegung der Intensivstation, die Daten der ZOE-App und natürlich die jetzt vernachlässigbare Todesrate durch Covid deuten auf eine viel bessere Situation als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr hin. Die Krankenhauseinweisungsraten, ausgedrückt als Prozentsatz der positiven Tests in der Gemeinschaft, sinken weiter von einem Höchststand von 9,6 Prozent im Februar auf jetzt 2,1 Prozent. Patienten, die positiv auf Covid getestet wurden, belegen 6 Prozent der NHS-Betten, verglichen mit 22 Prozent zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Die weithin vorhergesagte Wiederkehr der Wintergrippe ist ebenfalls ausgeblieben - die Grippefälle liegen immer noch 95 Prozent unter den Zahlen von 2019-20.
Also: Warum diese Panikmache? Sollte man vielmehr nicht froh darüber sein, dass die Omicron-Variante in den allermeisten Fällen so mild verläuft? Wenn sich zudem herausstellt, dass diese Variante noch milder ist als die saisonale Grippe, dann gilt erst recht der Grundsatz, sämtliche Restriktionen, Mandate und Auflagen endgültig auf den Misthaufen der Geschichte zu schmeißen.
Einweisungen ins Krankenhaus mit positivem Covid-Test in London. 2020 im Vergleich zu 2021.[/caption]
Problematisch ist viel eher, dass viele Mitarbeiter in den Krankenhäusern absent sind. Oftmals einfach wegen positiver Tests. Doch wie viele davon sind asymptomatisch? Und vor allem: seit wann gilt man trotz fehlender Symptome als "krank"? Auch erst seit Covid, oder? Wie viele haben die Art von leichten Symptomen, die wir normalerweise mit einer Erkältung in Verbindung bringen, die in normalen Jahren kein Fernbleiben von der Arbeit und auch keine Tests zur Bestätigung des Vorliegens einer saisonalen Infektion der oberen Atemwege erfordern würde? Hier ist das Problem schon einfach völlig selbstgemacht.
Alle anderen beobachtbaren Indikatoren wie die Belegung der Intensivstation, die Daten der ZOE-App und natürlich die jetzt vernachlässigbare Todesrate durch Covid deuten auf eine viel bessere Situation als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr hin. Die Krankenhauseinweisungsraten, ausgedrückt als Prozentsatz der positiven Tests in der Gemeinschaft, sinken weiter von einem Höchststand von 9,6 Prozent im Februar auf jetzt 2,1 Prozent. Patienten, die positiv auf Covid getestet wurden, belegen 6 Prozent der NHS-Betten, verglichen mit 22 Prozent zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Die weithin vorhergesagte Wiederkehr der Wintergrippe ist ebenfalls ausgeblieben - die Grippefälle liegen immer noch 95 Prozent unter den Zahlen von 2019-20.
Also: Warum diese Panikmache? Sollte man vielmehr nicht froh darüber sein, dass die Omicron-Variante in den allermeisten Fällen so mild verläuft? Wenn sich zudem herausstellt, dass diese Variante noch milder ist als die saisonale Grippe, dann gilt erst recht der Grundsatz, sämtliche Restriktionen, Mandate und Auflagen endgültig auf den Misthaufen der Geschichte zu schmeißen.

