Die Schauspielerin Evangeline Lilly sieht sich mit heftigen Reaktionen konfrontiert, darunter Forderungen nach ihrer Entlassung durch die Marvel Studios, nachdem sie sich gegen die Covid-19-Impfpflicht ausgesprochen hatte. Die Reaktionen begannen, nachdem Lilly, die in den Marvel-Filmen "Ant-Man" mitspielt, am Donnerstag erklärte, sie habe am vergangenen Wochenende an einer Demonstration in Washington DC, teilgenommen, um die "körperliche Souveränität" zu unterstützen. Sie argumentierte in einem Instagram-Post, dass "niemand jemals gezwungen werden sollte, seinem Körper gegen seinen Willen etwas zu injizieren". "Das ist nicht der richtige Weg. Das ist nicht sicher. Das ist nicht gesund. Das ist keine Liebe. Ich verstehe, dass die Welt in Angst lebt, aber ich glaube nicht, dass die Antwort auf Angst mit Gewalt unsere Probleme lösen wird", sagte Lilly. "Ich war vor Covid für die Abtreibung, und ich bin auch heute noch für die Abtreibung."
 
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Kritiker forderten, dass Lilly aus dem Marvel-Franchise der Superheldenfilme, dem Marvel Cinematic Universe (MCU), gestrichen werden sollte. Richard Newby, ein Mitarbeiter des Hollywood Reporter, sagte, dass Lilly und eine andere Schauspielerin, Letitia Wright, kurz davor stehen, aus dem MCU geworfen zu werden.4 https://twitter.com/RICHARDLNEWBY/status/1486751844416299008 Wright wurde beschuldigt, am Set des Marvel-Films "Black Panther 2" Anti-Impfung-Ansichten zu verbreiten. Lilly, die im kommenden Marvel-Film "Ant-Man and the Wasp: Quantumania" die Hauptrolle spielt, sorgte zuvor für Empörung, als sie die Lockdowns in Covid-19 mit dem Kriegsrecht Anfang 2020 verglich. Damals entschuldigte sie sich jedoch. Marvel ist im Besitz der Walt Disney Co., die im vergangenen Jahr die Anti-Impf-Schauspielerin Gina Carano entlassen hat, nachdem sie sich gegen das Tragen von Masken ausgesprochen und das derzeitige Klima politischer Intoleranz mit Nazi-Deutschland verglichen hatte. Vom liberalen Mainstream abweichende Meinungen werden in Hollywood nicht gerne gesehen. Auch wenn sich die Vereinigten Staaten gerne damit rühmen, ein Hort der Meinungsfreiheit und Toleranz zu sein, so übernehmen die "Cancel Culture" und "Shitstorms" zunehmend das Ruder.