Ein weiterer Montag und ein weiteres massives militärisches Hilfspaket für die Ukraine, das von der Biden-Administration genehmigt wurde - dieses Mal mit einem Preisschild von etwas mehr als einer halben Milliarde Dollar.

"Die Vereinigten Staaten geben grünes Licht für ein weiteres militärisches Hilfspaket für die Ukraine und schicken 550 Millionen Dollar an Munition für fortschrittliche Raketensysteme und andere Ausrüstungsgegenstände in das Land, um die russische Invasion zu bekämpfen", berichtet "The Hill" über den genehmigten Transfer. Der ukrainische Präsident Zelensky dankte dem Weißen Haus und fügte hinzu, dies bringe die ukrainischen Streitkräfte "dem Sieg näher".

Es wird erwartet, dass das Paket mehr Munition für hochmobile Artillerieraketensysteme (HIMARS) sowie Nachschub für Mörser enthält, darunter schätzungsweise 75.000 Schuss für 155 mm Artillerie.

Für diejenigen, die mitzählen wollen: Die gesamte US-Hilfe für die Ukraine beläuft sich seit dem Einmarsch der Russen am 24. Februar auf mehr als 8 Milliarden Dollar, verteilt auf 17 Pakete.

Zelensky und seine Spitzenbeamten drängen weiterhin auf mehr und reichweitenstärkere Systeme, auch wenn Russland behauptet, mehrere HIMARS-Systeme und Raketen bei Angriffen auf Depots ausgeschaltet zu haben. Kiew bestreitet dies, und man geht davon aus, dass derzeit mindestens ein Dutzend bis 16 HIMARS in der Nähe der Frontlinien aktiv sind, wenn man die letzten bekannten Pentagon-Transfers zugrunde legt.

Am Montag erklärte Zelenski in einer Rede an die Nation, dass "Russland strategisch gesehen keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen". Er schloss laut "The Hill" mit:

"Und es ist notwendig, durchzuhalten, damit der terroristische Staat auch auf taktischer Ebene seine Niederlage spürt", sagte der Präsident. "Egal, was passiert und egal, was die Besatzer vorhaben, wir müssen unseren Job machen, unseren Staat schützen und uns umeinander kümmern."

"Je effektiver wir dabei sind - wir alle, alle Bürger der Ukraine - desto schneller werden wir den Sieg erringen", fügte er hinzu.


In den letzten Wochen hat sich jedoch selbst bei den Befürwortern der Ukraine die Einsicht durchgesetzt, dass Russland weiterhin große Teile des Gebiets im Donbass einnimmt.

In der Zwischenzeit drängen die ukrainischen Offiziellen den Westen weiterhin zu immer mehr Waffen und milliardenschwerer Ausrüstung...

Wenn das so weitergeht, hat die NATO bald keine eigene Artillerie und die Ukraine bald auch keine Soldaten mehr. Dafür jedoch freut sich die westliche Rüstungsindustrie über mehr und mehr Aufträge und hofft darauf, dass der sprichwörtliche Rubel weiter rollt. Wenngleich auch mehr in Form von Dollars und Euros.