Die westliche Welt sanktioniert sich gerade gegen Russland in die totale wirtschaftliche und finanzielle Katastrophe, während der Großteil der restlichen Länder rund um den Erdball keine große Lust dazu hat, sich diesen desaströsen Strafmaßnahmen wegen des Krieges in der Ukraine anzuschließen. Man hält an den wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland fest und erhält auch so weiterhin (verbilligt) Erdöl, sowie Erdgas, Weizen und Düngemittel. Andere Länder (wie z.B. Saudi-Arabien, Kuwait und der Irak) profitieren von den hohen Ölpreisen.

Die Folge: Während beispielsweise die Europäer und die Amerikaner mit einer Rezession und gar Stagflation zu rechnen haben, können einige Länder wohl mit einem robusten wirtschaftlichen Wachstum rechnen. Darunter Guyana, der Irak, Kuwait, Indien und Saudi-Arabien, gefolgt von Panama, dem Niger, den Philippinen, der DR Kongo und Bangladesch.

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Insgesamt, so der IWF, wird trotz des Ukraine-Krieges und der negativen Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland ein globales Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent erwartet. Eine Zahl, die wohl in den kommenden Monaten etwas nach unten redigiert werden dürfte, zumal die katastrophalen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen auf die Haupt-Sanktionstreiber USA und EU, sowie deren Verbündeten in Übersee (Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea) wohl noch heftiger ausfallen werden.