Im August entschuldigte sich Deutschlands größte Tageszeitung, die Bild-Zeitung, für ihre angstgetriebene Covid-Berichterstattung - mit einer besonderen Botschaft an Kinder, denen gesagt wurde, "dass sie ihre Oma umbringen werden".

Jetzt hat sich eine dänische Zeitung öffentlich dafür entschuldigt, dass sie die Berichte der Regierung über die Covid-19-Pandemie übernommen hat, ohne sie zu hinterfragen.

"Wir haben versagt", titelt die Boulevardzeitung Ekstra Bladet und räumt ein: "Fast zwei Jahre lang haben wir - die Presse und die Bevölkerung - uns fast hypnotisch mit den täglichen Coronavirus-Zahlen der Behörden befasst."

Lesen Sie den Rest unten:

WIR HABEN auf die Schwingungen des Zahlenpendels GESTARRT, als es zu Ansteckungen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen durch Corona kam. Und wir haben die Bedeutung der kleinsten Bewegungen des Pendels von Experten, Politikern und Behörden erklärt bekommen, die uns ständig vor dem schlafenden Corona-Monster unter unseren Betten gewarnt haben. Ein Ungeheuer, das nur darauf wartet, dass wir einschlafen, damit es in der Dunkelheit der Nacht zuschlagen kann.

DIE STÄNDIGE geistige Wachsamkeit hat uns alle sehr erschöpft. Deshalb müssen wir - die Presse - auch eine Bilanz unserer eigenen Bemühungen ziehen. Und wir haben versagt.

WIR WAREN NICHT wachsam genug an der Gartenpforte, als die Behörden antworten mussten, was es eigentlich bedeutet, dass Menschen mit Corona und nicht wegen Corona ins Krankenhaus kommen. Denn das macht einen Unterschied. Einen großen Unterschied. Genau, die offiziellen Hospitalisierungszahlen sind nachweislich 27 Prozent höher als die tatsächliche Zahl, wie viele im Krankenhaus sind, einfach weil sie Corona haben. Das wissen wir erst jetzt.

NATÜRLICH sind in erster Linie die Behörden dafür verantwortlich, die Bevölkerung korrekt, genau und ehrlich zu informieren. Die Zahlen, wie viele an Corona erkrankt und gestorben sind, hätten aus offensichtlichen Gründen schon längst veröffentlicht werden müssen, damit wir uns ein möglichst klares Bild von dem Monster unter dem Bett machen können.

ALLES IN ALLEM lassen die Botschaften der Behörden und Politiker an die Bevölkerung in dieser historischen Krise zu wünschen übrig. Und deshalb lügen sie, wie sie geritten sind, wenn Teile der Bevölkerung das Vertrauen in sie verlieren.

EIN ANDERES Beispiel: Die Impfstoffe werden immer wieder als unsere "Superwaffe" bezeichnet. Und unsere Krankenhäuser werden "Superkrankenhäuser" genannt. Dennoch werden diese Superkrankenhäuser offenbar maximal unter Druck gesetzt, obwohl fast die gesamte Bevölkerung mit einer Superwaffe ausgerüstet ist. Sogar Kinder wurden in großem Umfang geimpft, was in unseren Nachbarländern nicht der Fall ist.

MIT ANDEREN WORTEN, hier gibt es etwas, das den Begriff "super" nicht verdient. Ob es nun die Impfstoffe, die Krankenhäuser oder eine Mischung aus allem ist, bleibt jedem selbst überlassen. Aber zumindest die Kommunikation der Behörden an die Bevölkerung verdient in keiner Weise den Begriff "super". Ganz im Gegenteil.

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Wie lange wird es wohl brauchen, bis sich noch mehr Mainstreammedien für ihre unkritische und unreflektierte Berichterstattung bei den Konsumenten entschuldigen?