USA Today tritt in die Fußstapfen anderer liberaler Mainstream-Medien wie CNN, indem das Magazin Artikel veröffentlicht, in denen man sich für Strafmilderung für Pädophile in Nordamerika ausspricht. In einer Reihe von inzwischen gelöschten Tweets postete USA Today Life Links zu einem Artikel mit dem Titel "What the public keeps getting wrong about pedophilia" ("Was die Öffentlichkeit immer wieder über Pädophilie falsch versteht").

Nachdem Menschen auf Twitter mit Abscheu und Empörung auf den grenzwertigen Pro-Pädophilie-Artikel reagierten, benannte USA Today den Artikel in "The complicated research behind pedophilia." ("Die komplizierte Forschung hinter der Pädophilie") um.

Der Artikel wurde von Alia E. Dastagir verfasst. Sie zitierte Michael Seto, den Leiter der forensischen Forschung bei der Royal Ottowa Health Care Group in Kanada, der argumentierte, dass der Missbrauch von Kindern "nicht etwas ist, das sich Menschen aussuchen". Setos Äußerungen folgen dem neuesten Versuch, den Hass der Öffentlichkeit auf Menschen, die Kinder missbrauchen, einzudämmen, nämlich dass Pädophile als Pädophile geboren werden. Sie verweist dabei auf Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass einige Pädophile Züge aufweisen, die denen von Psychopathen ähneln.

Dastagir verwies auch auf die Arbeit von Allyn Walker, einem ehemaligen Transgender-Akademiker an der Old Dominion University, der sich für eine Entstigmatisierung der sexuellen Anziehung zu Kindern einsetzt. Walker trat zurück, nachdem ihre Kommentare öffentlich gemacht wurden. Sie nutzte ihren Artikel, um zu argumentieren, dass es in der Fachwelt eine wachsende Unterstützung für Walkers Sichtweise gibt".

Zur Klarstellung: Walkers Standpunkt ist, dass Pädophile als "minor-attracted people" (MAPs) bezeichnet werden sollten. Ihre Arbeit zielt darauf ab, ihren Schülern die "Würde" von Pädophilen aufzuzwingen. Walker hat sich auch mit Gruppen wie der Prostatia Foundation zusammengetan, die sich im In- und Ausland für die Abschaffung des Verbots von kindlichen Sexpuppen und sexuellen Darstellungen von Kindern einsetzt und auch sonst diejenigen unterstützt, die Kinder sexualisieren.

Der Zeitpunkt von Dastagirs Artikel folgt auf die anhaltenden Enthüllungen über institutionelle Sexprobleme bei großen Nachrichtensendern wie CNN. Bislang wurden zwei hochrangige CNN-Produzenten verhaftet und wegen sexueller Vergehen an Kindern angeklagt.

Dastagir hat in den letzten Monaten eine Reihe von Geschichten über sexuellen Missbrauch geschrieben, darunter eine Geschichte über eine öffentliche Vergewaltigung in einem Zug und eine andere, die die ständige Vergewaltigung eines männlichen Kindes in einem amerikanischen Sommerlager in den 1950er Jahren beschreibt. In einem der Tweets, in denen sie die erste Geschichte teilt, zitiert sie eine Quelle: "Wie habe ich sexuelle Gewalt ermöglicht?"

Auf ihrem persönlichen Twitter-Konto hat sie keinen Link zu ihrem neuesten Artikel veröffentlicht.

USA Today wird in McLean, Virginia, herausgegeben und routinemäßig kostenlos in Hotels in den Vereinigten Staaten verteilt. Nach eigenen Angaben werden täglich rund 700.000 Exemplare verteilt.