Der diesjährige ESC war eine Farce sondergleichen. Nicht nur ich habe schon vor Wochen darauf gewettet, dass die Ukraine als Sieger hervorgehen wird. Leider war das schon so durchsichtig, die Quote beim Buchmacher dementsprechend schlecht. Das war ungefähr so als würde man die Lottoziehung veranstalten und hinterher füllt man den Lottoschein aus und siehe da - gewonnen.

Eigentlich kann man diese korrupte und politische Sendung der Europäischen Rundfunkanstalten (nicht nur europäisch: Beispiel Israel) demnächst auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen. Längst geht es nicht mehr um die Kunst und Künstler, sondern es wird von Jahr zu Jahr mehr Politik in die Veranstaltung hineinmanövriert. Hatte man vor ein paar Jahren noch das Gefühl, man könne den ESC nur gewinnen, wenn man mit Bart, geschminkt und in Kleidern sein Liedchen dahinträllert. Der ESC, der sich für allerlei Minderheiten einsetzt und jetzt, wie man glaubt, auch für den Frieden. Frieden ist natürlich etwas Gutes. Nur wird dieser Frieden nicht dadurch erreicht, indem der ESC praktisch "geschoben" wird.

Nein, der ESC war kein Fake, alles andere ist Verschwörungstheorie. Viel besser noch. Es wurde nur die veröffentliche Meinung der Medien zur öffentlichen Meinung der Menschen gewandelt. Das Resultat war der Sieg der Ukraine. Ich bin zwar kein Psychologe, bin aber überezugt davon, dass es ein Maßenphänomen war welches zum Sieg führte. Ein Syndrom welches dem Stockholm-Syndrom ähnelt.

Musik ist etwas was alle Menschen auf der Welt verbindet, darum lässt sie sich auch relativ leicht politisch missbrauchen. Das war immer schon so. Lieder verbinden Menschen in Dörfern, Städten, Regionen, Nationen und auch international. Eine Ukraine die von den Medien egal was ihre Poltiker tun, als "armes Hascherl" (österreichisch: Person, die aufgrund ihrer Bedürftigkeit, (bei anderen) Mitleid erregt) dargestellt wird, auf der anderen Seite das Böse schlechthin, der Russe der, wie Scholz gerade wieder behauptet hat, sein großes Reich wiederherstellen möchte.

Wenn sie jetzt keine Ahnung von der Wirklichkeit haben, dann würden sie ihren Medien oder ihrem Bundeskanzler glauben. Ich denke, dass ungefähr die Hälfte der deutschen Bürger so denkt. Die andere Hälfte hat die Intelligenz und die Erfahrung zu wissen, dass sehr wenig was Politiker von sich geben, auch geglaubt werden kann. So muss man auch grundsätzlich einer Institution wie dem NATO-Bündnis kritisch gegenüberstehen. Eines sollte man prinzipiell wissen: Ein Militärbündnis ist nicht zum Erhalt des Friedens konzipiert. Die Anhänger dieser Glaubensrichtung sind ebenfalls einer Propaganda aufgesssen. Die NATO ist bis dato noch nicht einmal zum Verteidigungsfall eingesetzt worden, sondern nur in Angriffskriege. Das ist ein Faktum.

Aber lassen sie mich erklären warum für mich laut Überschrift, Deutschland das Letzte ist. Wie sie vielleicht wissen, bin ich Österreicher. Die Deutschen sind uns jedoch so nah wie vielleicht noch die Südtiroler, die zumindest keine Italiener sind. Und deshlalb tut es auch sehr weh, wenn man zusehen muss wie Deutschland von allem was kreucht und fleucht, geplündert wird. Das wiederum basiert auf den Trick mit dem Schuldkult. Mit diesem Schulkult kennen wir uns als Österreicher genauso gut aus. Wir büßen für alles und jedes bis zum Sanktnimmerleinstag. Deutschland muss jetzt mit schweren Waffen die Ukraine ausstatten, was aber gleichzeitig die Gefahr mitsich bringt, dass es zur Kriegspartei wird. Wer hat denn daran Interesse?

Der deutsche Kanzler ist in meinen Augen sehr feige. Er musste sich in punkto Bewaffnung der Ukraine nicht vor derselbigen rechtfertigen, die Amis haben den Druck auf Scholz gemacht und deshalb hat sich die deutsche Doktrin einfach ändern müssen. Scholz, wie auch die ganze Bundesregierung sind einfach zu feige, ihre Linie durchzustehen. Und das lässt nicht nur den Verdacht erneut aufkommen, nein, es ist ziemlich sicher, dass die deutsche Regierung, der verlängerte Arm Washingtons ist. Deutschland ist nicht Verbündeter der USA, sondern Vasall der USA. Für viele von ihnen nichts neues.

Scholz macht also hier die gleiche Politik wie Merkel und das wird sich auch niemals etwas ändern. Einmal mehr der Beweis, dass Wahlen nichts ändern. Mit Wahlen, werte Leser, gibt man Ihnen lediglich das Gefühl mitentscheiden zu können. Wahlen sind die Legitimierung unserer "Parteiendemokratur". Wahlen sollen zumindest den Anschein haben, dass wir in einer Demokratie leben. Wir müssen dieses System bekämpfen, denn wir brauchen eine zeitgemäße, ans 21. Jahrhundert angepasste Form der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild.