Russlands Krieg in der Ukraine eskalierte diese Woche, als der russische Präsident Wladimir Putin eine Teilmobilisierung des Militärs des Landes ankündigte und versprach, "alle verfügbaren Mittel" einzusetzen, um künftige Angriffe auf Russland abzuschrecken - eine Anspielung auf das vielfältige Atomwaffenarsenal des Landes.

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, warnte am Donnerstag im Anschluss an Putins nukleare Drohungen gegenüber dem Westen erneut: "Hyperschallwaffen werden Ziele in Europa und den Vereinigten Staaten garantiert viel schneller erreichen können".

Nun wird bekannt, dass der staatliche russische Rüstungskonzern Rostec die Produktion von Su-57-Tarnkappen-Kampfjets der fünften Generation erhöhen wird. "Die russischen Luftstreitkräfte werden in diesem Jahr neue Su-57-Kampfjets erhalten", sagte Rostec-Chef Sergej Tschemesow auf dem Telegramm-Kanal des Unternehmens. Tschemesow sagte, die "Produktionsgeschwindigkeit" der Tarnkappen-Kampfjets werde "erhöht". Er sagte, das Werk im Fernen Osten Russlands werde derzeit erweitert, um die Produktion hochzufahren.

Das Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation wurde 2019 erstmals an die russischen Luft- und Raumfahrtkräfte ausgeliefert. 2018 tauchte ein Video auf, das den Einsatz der Jets in Syrien bei Kampfhandlungen zeigt.

Mit zusätzlichen modernen Kampfjets wird die russische Luftwaffe gegenüber jenen der NATO deutlich wettbewerbsfähiger. Insbesondere in Kombination mit den neuen Hyperschallraketen, gegen die die Luftraumabwehr der westlichen Staaten machtlos ist.