Deutschland schafft sich gerade selbst ab. So könnte man die aktuellen Entwicklungen im wirtschaftlichen Bereich derzeit bezeichnen. Denn einer der Gründe, warum sich die deutsche Industrie im internationalen Umfeld halten konnte, war das günstige Erdgas, welches einen gewissen Kostenvorteil mit sich brachte. Doch damit ist es inzwischen vorbei. Und das ist noch längst nicht alles. Die Energiekrise sorgt mittlerweile für ernsthafte Verwerfungen in der deutschen Wirtschaft und lässt die Exportindustrie schwächeln, während die Importkosten für Energieträger (insbesondere Erdgas, Erdöl, Kohle und Strom) massivst in die Höhe schnellen.
Mittlerweile ist es sogar so, dass die deutsche Handelsbilanz nach Rekordüberschüssen in den letzten Jahren nun ins Minus gerutscht ist. Und der aktuelle Trend deutet darauf hin, dass dies noch einige Zeit anhalten wird. Denn es ist nicht zu erwarten, dass die transatlantischen und globalistischen Fanatiker in Berlin, London, Brüssel und Washington von ihren selbstzerstörerischen Plänen abweichen werden.
Stattdessen bittet die deutsche Bundesregierung nun die Steuerzahler zur Kasse und bereitet nicht nur einen Bailout des Energieriesen Uniper in Höhe von 9 Milliarden Euro vor, sondern rettet nun wohl auch noch die Lufthansa. Und das ist erst der Anfang. Nach 2009, als die Banken mit Steuerzahlergeld gerettet wurden (Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren), folgt nun die nächste Bailout-Welle auf Kosten der Allgemeinheit.
Das was wir seit vielen Jahren sehen ist eine Riege von unfähigen, zweit- und drittklassigen Politikern auf nationaler und europäischer Ebene, die weit entfernt von jenem staatsmännischen Kaliber sind, welches für diese Posten notwendig wäre. Stattdessen finden sich dort nur Opportunisten, Karrieristen und Handlanger fremder Interessen. Das Ergebnis dieser politischen Katastrophe sehen wir nun.



