Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die Kampfjets des Landes Luftangriffe auf Stellungen der vom Ausland unterstützten islamistischen Terroristen in der von der Armee kontrollierten Nordwestflanke Syriens geflogen und dabei Dutzende von Terroristen getötet.

Der stellvertretende Leiter des russischen Versöhnungszentrums für Syrien, Generalmajor Oleg Jegorow, erklärte, bei den Luftangriffen seien ein Ausbildungslager sowie eine Kommandozentrale der Terroristen, deren Waffendepots und fast 15 Pickups mit schweren Maschinengewehren zerstört worden.

Jegorow fügte hinzu, dass bei den Luftangriffen etwa 100 Terroristen getötet wurden, da sich die Takfiri-Kämpfer in einem Gebiet, das zwischen mit der Türkei verbündeten Kämpfern und Mitgliedern der Terrorgruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) sowie Kämpfern der Levante-Front und der Sham Legion aufgeteilt ist, heftige Kämpfe liefern.

Unabhängig davon führten russische und syrische Streitkräfte eine Sonderoperation in der südlichen Provinz Daraa durch und töteten 20 Kämpfer, darunter die Urheber eines Terroranschlags in der vergangenen Woche. Bei einem Bombenanschlag auf einen Militärbus am Rande der syrischen Hauptstadt Damaskus am frühen Morgen des 13. Oktober wurden achtzehn Soldaten getötet und 27 weitere verletzt.

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete unter Berufung auf eine militärische Quelle, dass die Explosion durch einen Sprengsatz verursacht wurde, der zuvor unter dem Bus angebracht worden war.

Russland hat den syrischen Streitkräften bei den laufenden Kämpfen in dem konfliktgeplagten arabischen Land entscheidende militärische Unterstützung geleistet.

Die russische Hilfe, die im September 2015 auf offizielles Ersuchen der syrischen Regierung begann, hat sich als wirksam erwiesen, da die Syrer weiterhin wichtige Gebiete von den Überresten der Terrorgruppe Daesh und anderen vom Ausland unterstützten terroristischen Gruppierungen zurückerobern.