Wie die österreichische Kronen-Zeitung berichtet, entfaltet sich derzeit in Wien-Favoriten ein Szenario, das viele Bürger fassungslos zurücklässt und ernsthafte Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit in Österreich aufwirft. In der Favoritenstraße 185 stehen 110 nagelneue Wohnungen bereit - ausgestattet mit Klimaanlagen, Balkonen oder Terrassen, in bester Verkehrslage und mit einem Supermarkt im Haus. Doch statt einheimischen Mietern, die sich diese Wohnungen nicht leisten konnten, sollen nun Flüchtlinge einziehen. Ein Vorgang, der die Gemüter erhitzt und symptomatisch für eine verfehlte Migrations- und Sozialpolitik steht.
Die Fakten sind alarmierend: Ursprünglich sollten die Wohnungen am freien Markt vermietet werden. Mit Preisen von 876 Euro für eine Garçonnière bis hin zu fast 2000 Euro für 87 Quadratmeter unter dem Dach waren sie jedoch für die meisten Wiener unerschwinglich. Nachdem die Vermarktung scheiterte, trat die Diakonie auf den Plan und mietete kurzerhand die gesamte Liegenschaft an.
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