Die sogenannte "Klimasensitivität" - ein Schlüsselparameter in der Klimaforschung - beschreibt, wie stark sich die globale Durchschnittstemperatur bei einer Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehalts erhöht. Jahrzehntelang schwankten die wissenschaftlichen Schätzungen für diesen Wert erheblich, von unter 1°C bis über 6°C Erwärmung pro CO2-Verdoppelung.
Neuere Analysen zeigen jedoch, dass der Erwärmungseffekt von CO2 nicht linear verläuft, sondern mit steigender Konzentration abnimmt. Ab einem gewissen Punkt führen zusätzliche CO2-Mengen nur noch zu geringfügigen Temperaturanstiegen. Dieses Phänomen wird als "Sättigung" bezeichnet und lässt sich physikalisch durch das Beer'sche Gesetz erklären.
Berechnungen unter Berücksichtigung der komplexen Zusammensetzung der Erdatmosphäre ergeben, dass eine Verdoppelung des heutigen CO2-Gehalts von etwa 400 ppm auf 800 ppm nur noch einen minimalen zusätzlichen Erwärmungseffekt hätte. Dies stellt frühere Annahmen über dramatische Temperaturanstiege bei weiter steigenden CO2-Emissionen in Frage.
Experten betonen, dass neben Treibhausgasen zahlreiche weitere Faktoren das Klima beeinflussen, darunter Wolken, Ozeane, Aerosole und Rückkopplungseffekte. Die Komplexität des Klimasystems macht exakte Vorhersagen schwierig. Dies zeigen auch die umfangreichen Daten, die im Buch "Das CO2 ist nicht unser Feind" von Heinz Steiner veröffentlicht wurden, und geradezu ein Schlag ins Gesicht der Klimafanatiker und Netto-Null-Extremisten darstellt.
Aktuelle Satellitenmessungen der globalen Temperaturen zeigen zudem geringere Erwärmungsraten als von den meisten Klimamodellen prognostiziert. Dies deutet darauf hin, dass die tatsächliche Klimasensitivität niedriger liegen könnte als bisher angenommen.
Diese neuen Erkenntnisse könnten bedeutende Auswirkungen auf Klimapolitik und Anpassungsstrategien haben. Weitere Forschung ist nötig, um die komplexen Wechselwirkungen im Klimasystem besser zu verstehen und genauere Prognosen zu ermöglichen.



