Der geplante Pakt umfasst elf Politikvorschläge, darunter die Einrichtung einer UN-"Notfallplattform" und eines "Globalen Digitalen Pakts". Besonders umstritten ist, dass der UN-Generalsekretär die Befugnis erhalten soll, im Falle eines "komplexen globalen Schocks" eigenständig den Notstand auszurufen. Kritiker sehen darin einen gefährlichen Machtzuwachs für die UN-Spitze. "Was der Generalsekretär versucht, ist eine Umgehung der UN-Charta, um sich selbst so viele Befugnisse wie möglich zu übertragen", warnt Francis Boyle, Professor für Völkerrecht an der Universität von Illinois, wie "The Defender" berichtet. Der Mangel an Kontrollmechanismen sei sehr besorgniserregend.
Besonders heikel sind die Pläne für digitale Identitäten und Impfpässe. "Mit digitalen IDs wird es für Regierungen einfacher, abweichende Meinungen zu zensieren und zu bedrohen", erklärt die niederländische Anwältin Meike Terhorst. Zudem könnte das Recht, eine Impfung abzulehnen, ausgehebelt werden. Auch die vorgesehenen Maßnahmen gegen "Desinformation" stoßen auf Kritik. "Wer entscheidet, welche Informationen richtig und welche falsch sind?", fragt Terhorst. Der Pakt sieht vor, dass nicht nur Staaten, sondern auch private Akteure wie digitale Plattformen und Medien gegen unerwünschte Narrative vorgehen sollen.
Einige Experten sehen Verbindungen zur "Great Reset"-Agenda des Weltwirtschaftsforums. "Im Geiste ist der Zukunftspakt ein Neustart des Great Reset", meint Tim Hinchliffe vom Online-Magazin The Sociable. Anders als das WEF hätten die UN-Mitgliedsstaaten aber tatsächliche Exekutiv- und Legislativgewalt. Insgesamt droht der UN-Pakt nach Ansicht der Kritiker, unter dem Deckmantel globaler Zusammenarbeit die Freiheitsrechte der Bürger massiv einzuschränken. Die mangelnde Transparenz des Prozesses verstärkt die Bedenken zusätzlich.
Natürlich wird dieser "Pakt" auch von der deutschen Bundesregierung unterstützt, die sich schon seit längerer Zeit für mehr Zensur, mehr Überwachung, digitale IDs und Impfpässe einsetzt. Wenn man bedenkt, dass das ganze Vorhaben selbst das "Pandemieabkommen" der WHO deutlich in den Schatten stellt, wird auch deutlich, dass die Zukunft nicht wirklich viel Positives für die Menschheit mit sich bringen dürfte.


