Der französische Energiekonzern EDF hat aufgrund der aktuellen Hitzewelle die Produktion in mehreren Atomkraftwerken reduziert. Betroffen sind unter anderem Reaktoren in den Kraftwerken Bugey und Saint-Alban nahe Lyon.

Grund für die Produktionskürzungen sind die hohen Wassertemperaturen in den Flüssen, die zur Kühlung der Reaktoren genutzt werden. Um eine Überhitzung der Gewässer zu vermeiden, muss die Leistung der Kraftwerke gedrosselt werden.

EDF betont, dass keine Sicherheitsrisiken bestehen. Dennoch könnte die verringerte Stromproduktion Auswirkungen auf die Versorgungssituation in Frankreich und den Nachbarländern haben. Frankreich ist üblicherweise ein wichtiger Stromexporteur in Europa, insbesondere für Deutschland.

Experten warnen, dass solche hitzebedingten Einschränkungen in Zukunft häufiger auftreten könnten. Der Klimawandel führt zu mehr Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, die die Stromproduktion beeinträchtigen können.