Mit Finnland kehrt nun das nächste europäische Land in die Normalität zurück. Großbritannien, Dänemark und die Schweiz haben bereits entsprechende Entscheidungen getroffen und weitere Länder wollen diesem Beispiel folgen. Das englischsprachige finnische Portal "Yle News" berichtet dazu:
Finnland sollte versuchen, im Februar alle mit Covid zusammenhängenden Beschränkungen aufzuheben, sagte die finnische Premierministerin Sanna Marin (SDP) am Montag.Die Premierministerin äußerte sich bei einem Treffen mit der Vereinigung der Redakteure, einer Gruppe, die sich mit Journalismus, Meinungsfreiheit und redaktioneller Arbeit befasst, einige Tage nachdem das Land das dritte Jahr des Umgangs mit der Epidemie begangen hatte.
Seit Dienstag, dem 1. Februar, dürfen Einrichtungen, die hauptsächlich Lebensmittel anbieten, bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Einrichtungen, die hauptsächlich alkoholische Getränke ausschenken, müssen jedoch weiterhin den Alkoholverkauf um 17.00 Uhr einstellen und um 18.00 Uhr für den Tag schließen. Die Restaurants werden weiterhin das Recht haben, von den Kunden einen Covid-Ausweis als Zugangsvoraussetzung zu verlangen, allerdings ist das keine Pflicht. Andererseits entbindet die Verwendung der Ausweise die Gaststätten nicht von den Beschränkungen des Alkoholverkaufs und der Öffnungszeiten, zumindest nicht bis Mitte Februar.
Öffentliche Fitnessstudios und Schwimmbäder in der Region Uusimaa dürfen ebenfalls seit Dienstag betrieben werden. Seit Dienstag werden zudem die Vorschriften an den finnischen Grenzen für Reisende aus Ländern des Schengen-Raums sowie aus EU-Mitgliedstaaten, die nicht dem Schengen-Raum angehören, aufgehoben.
Damit ist der Weg zurück zur Normalität offen und je mehr Länder diesem Beispiel folgen, desto größer wird auch der Druck auf die Regierungen jener Staaten, die weiterhin an den Restriktionen festhalten. Darunter auch jene Deutschlands und Österreichs, die ein im internationalen Vergleich ein besonders strenges Regiment führen.



