Ein polnischer Politikwissenschaftler, Professor Adam Wielomski, bringt es auf den Punkt: Die USA und Russland sind bereit für einen Deal, der am 15. August in Alaska öffentlichkeitswirksam verkündet werden soll. Trump und Putin, so Wielomski, haben sich längst verständigt. Die geplante Teilnahme von Präsident Selenskyj an diesem Treffen ist reine Inszenierung. Er soll lediglich unterschreiben, was andere ausgehandelt haben. Doch Selenskyj zögert – aus Angst, als Verlierer in die Geschichte einzugehen.

Die europäischen Regierungen, allen voran Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Großbritannien und die EU-Kommission, stärken Selenskyj demonstrativ den Rücken. Nicht aus Solidarität, sondern aus Kalkül. Sie wollen den Krieg verlängern, um sich von der amerikanischen Vormundschaft zu lösen, so Professor Wielomski. Die NATO werde zum Auslaufmodell erklärt, eine europäische Verteidigungsunion oder gar eine föderale EU mit gemeinsamer Außen- und Sicherheitspolitik rücke in greifbare Nähe. Der Krieg werde zum Hebel für die eigene Machtagenda.

Die jüngste Erklärung europäischer Spitzenpolitiker, unterzeichnet von Macron, Meloni, Merz, Tusk, Starmer, von der Leyen und Stubb, bekräftigt die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine – finanziell und militärisch. Die Botschaft ist eindeutig: Ein Waffenstillstand kommt nur zu den Bedingungen Europas, nicht zu denen der USA oder Russlands. Die Ukraine wird zum Spielball geopolitischer Interessen, ihr Schicksal zur Verhandlungsmasse.

Die Rhetorik der europäischen Eliten ist entlarvend. Sie sprechen von „Frieden für die Ukraine“, meinen aber die Fortsetzung des Krieges. Die Teilnahme Kiews an den Gesprächen wird als unverzichtbar deklariert, doch die eigentlichen Entscheidungen fallen anderswo. Die USA und Russland akzeptieren Selenskyjs Wunsch, am Tisch zu sitzen – aber nicht, um mitzuentscheiden, sondern um zu unterschreiben.

Drei zentrale Fakten zur aktuellen Lage

  1. Absprachen zwischen USA und Russland: Trump und Putin haben laut polnischen Quellen bereits eine Einigung erzielt, die am 15. August verkündet werden soll.
  2. Europäische Blockadehaltung: Führende EU-Staaten wollen den Krieg verlängern, um sich von der amerikanischen Dominanz zu emanzipieren und eigene Machtstrukturen zu etablieren.
  3. Selenskyjs Dilemma: Der ukrainische Präsident fürchtet, als Sündenbock für eine Niederlage dazustehen, und zögert, einen von anderen diktierten Frieden zu akzeptieren.

Die Frage, wem ein Rückzug der Amerikaner nützt, bleibt offen. Wird Kiew zum Spielball, oder profitiert Moskau von der europäischen Uneinigkeit? Die Antwort hängt davon ab, wie weit Europas Eliten bereit sind, den Konflikt zu verlängern – und zu welchem Preis.

Ein hochrangiger Kreml-Vertreter, Kirill Dmitriev, spricht von „titanischen Anstrengungen“ zahlreicher Länder, eine Einigung zwischen Russland und Trump zu verhindern. Namen nennt er nicht, doch die Botschaft ist klar: Die Gegner des Friedens sitzen in den europäischen Hauptstädten. Sie setzen auf diplomatische Intrigen und mediale Desinformation, um das Gipfeltreffen zu sabotieren.

Die westliche Öffentlichkeit wird derweil mit Durchhalteparolen und moralischen Appellen bei Laune gehalten. Die Realität sieht anders aus: Die Kriegsbegeisterung der europäischen Eliten ist keine Tugend, sondern ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Die Leidtragenden sind die Menschen in der Ukraine – und am Ende auch die Bürger Europas, die für die Machtspiele ihrer Regierungen bezahlen werden.

Die Zeit drängt. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird der Schaden – politisch, wirtschaftlich und moralisch. Die europäischen Regierungen stehen an einem Scheideweg: Wollen sie Frieden oder Macht? Die Antwort darauf wird die Zukunft des Kontinents bestimmen.