Die Europäische Union hat zwischen 2020 und 2023 fast eine halbe Million Euro an das „Gambia Wrestling Forum“ überwiesen. Offiziell soll das Geld die „Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel“ stärken – durch den Bau von drei Wrestling-Arenen. Hinter dem Projekt steht die EU-Generaldirektion für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (DEVCO), finanziert über das „Development Cooperation Instrument“ (DCI). Die Begründung: Traditionelles Ringen fördere die Gemeinschaft und mache sie angeblich widerstandsfähiger gegen Klimaveränderungen.
Was als Entwicklungszusammenarbeit verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Paradebeispiel für Steuergeldverschwendung. Während in Deutschland Heizungsverbote, CO₂-Steuern und immer neue Klimavorgaben den Alltag bestimmen, werden Millionenbeträge für Projekte ausgegeben, deren Nutzen für den angeblichen Klimaschutz bestenfalls fragwürdig ist. Die Wrestling-Arenen in Ndemban, Farafenni und Boiram stehen sinnbildlich für eine Politik, die sich längst von den Sorgen der Bürger abgekoppelt hat.
Klimaschutz als Vorwand für ideologischen Förderwahn
Die offizielle Argumentation der EU klingt wie aus einem absurden Theaterstück: Durch die Förderung traditioneller Sportarten wie Wrestling sollen lokale Identität und Zusammenhalt gestärkt werden – und das soll dann irgendwie den Klimawandel bekämpfen. Wie genau der Bau von Ringer-Arenen in Gambia das Weltklima beeinflussen soll, bleibt das Geheimnis der Brüsseler Bürokraten. Kritiker sprechen offen von einer ideologisch motivierten Umverteilung, bei der Steuergeld unter dem Deckmantel des Klimaschutzes in alle Welt verteilt wird.
Laut dem Transparenzportal „Ngotransparency.eu“, das von der EU-Fraktion „Patriots for Europe“ betrieben wird, wurden exakt 499.950 Euro an das „Gambia Wrestling Forum“ gezahlt (geben Sie im Suchfeld einfach Gambia ein). Die Mittel stammen aus dem DCI-Topf, der eigentlich für nachhaltige Entwicklungsprojekte vorgesehen ist. Die gambische Tageszeitung „The Standard“ berichtet, dass mit dem Geld drei neue Arenen gebaut wurden, um die lokale Ringerszene zu fördern. Von konkreten Maßnahmen gegen Dürren, Überschwemmungen oder andere reale Probleme des Klimawandels ist keine Rede.
Die Empörung in der europäischen Öffentlichkeit wächst. Während in Deutschland Bürger für jede Autofahrt und jede Heizungsart zur Kasse gebeten werden, finanziert die EU mit deutschem Steuergeld Wrestling-Events in Westafrika. Für viele ist das ein weiteres Beispiel für die Abgehobenheit und Realitätsferne der politischen Eliten in Brüssel. Die eigentlichen Probleme – von Energiearmut bis zu explodierenden Lebenshaltungskosten – bleiben ungelöst, während das Geld in symbolische Projekte fließt.
Immer wieder geraten EU-Programme in die Schlagzeilen, weil sie mit großzügigen Mitteln fragwürdige Initiativen unterstützen. Die Begründung lautet stets: Förderung von Resilienz, Stärkung der Zivilgesellschaft oder – wie im aktuellen Fall – Klimaschutz. Doch die tatsächlichen Effekte bleiben unklar, die Kontrolle der Mittelverwendung ist schwierig. Gerade in Ländern mit schwachen Institutionen besteht die Gefahr, dass Gelder versickern oder an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigehen.
Die Frage, wie viel Sinn solche Projekte tatsächlich machen, wird in Brüssel selten gestellt. Stattdessen dominiert ein bürokratischer Aktivismus, der sich in immer neuen Förderprogrammen und Zielvorgaben erschöpft. Für die Steuerzahler in Deutschland und anderen EU-Ländern bleibt am Ende nur das Gefühl, dass ihr Geld für ideologische Experimente verschwendet wird, während die eigentlichen Herausforderungen ungelöst bleiben.
Die Finanzierung von Wrestling-Arenen in Gambia im Namen des Klimaschutzes ist ein weiteres Beispiel für den ideologischen Förderwahn der EU. Während die Bürger in Europa mit immer neuen Belastungen konfrontiert werden, fließen Millionen in Projekte, deren Nutzen nicht nur zweifelhaft, sondern schlicht absurd ist. Es ist höchste Zeit, die Prioritäten der EU-Entwicklungspolitik grundlegend zu hinterfragen und Steuergeldverschwendung im Namen des „Klimaschutzes“ zu beenden.


