Das aggressiv beworbene Spiel zeigt eine Besetzung von queeren, aktivistischen "Punkrock"-Charakteren, die auf einem Roadtrip durch ein Amerika unterwegs sind, das von "konservativen Unterdrückern" kontrolliert wird, die wirklich uncool sind. In Nordamerika im Jahr 2030 spielt Dustborn in einer Republik unter der eisernen Faust von "Justice" und den Puritanern, einer faschistischen Polizeitruppe unter der Präsidentschaft von Samuel Ward. Kalifornien hat die Unabhängigkeit erlangt und ist nun Pacifica, eine Konzernherrschaft, die von einer wohlhabenden Elite regiert wird. Texas hat sich abgespalten und nennt sich jetzt das libertäre Columbia.
Lustigerweise bekämpfen die Spieler die faschistische Regierung, indem sie die "Macht der Worte" nutzen, um Verbündete zu gewinnen und ihre Feinde zu spalten. Charaktere können auch ihren "Trigger-Meter" aufbauen, um dem Patriarchat so richtig eins auszuwischen. Wie der Entwickler Red Thread Games erklärt:
"Die Geschichte von Dustborn ist eine Geschichte über das Anderssein, über das Ausgestoßensein und Außenseitertum, darüber, wer und was man ist, vor den Behörden, vor der Gesellschaft – sogar vor der eigenen Familie – verstecken zu müssen... Zu guter Letzt geht es auch um die Macht von Desinformation, Propaganda und Sprache und darum, wie mächtig Worte unsere Wahrnehmung der Realität verändern, Gedanken manipulieren und die Welt verändern können..."
Dustborn umarmt die linksideologische Illusion, dass Worte magische Waffen seien, die ständig von den Woken und Gläubigen kontrolliert und überwacht werden müssten – offenbar die einzigen Menschen, die erleuchtet genug sind, um die Sprache zu diktieren. Das Spiel wurde diese Woche mit einem ohrenbetäubenden Schweigen veröffentlicht. Auf der Gaming-Plattform Steam erreichte das Projekt am Veröffentlichungstag maximal 83 Spieler. Ein totaler Flop epischen Ausmaßes.
Man könnte es ironisch finden, dass ein Spiel über rebellische Queers, die gegen die Regierung kämpfen, tatsächlich von den Politikern über das Creative Europe Programme der Europäischen Union mit insgesamt 150.000 Euro mitfinanziert wurde. Queer-woke Propaganda, die niemanden interessiert - und offensichtlich schon gar nicht die Gamer-Welt.



