Es war einer der entscheidenden Momente zu Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine. Dreizehn ukrainische Grenzsoldaten auf der Schlangeninsel wurden von einem russischen Kriegsschiff aufgefordert, sich zu ergeben, woraufhin sie den Russen sagten, sie könnten sich selbst f***en, bevor sie alle angeblich brutal getötet wurden. Die Aufnahme wurde vom ukrainischen Innenministerium als authentisch bestätigt und in der ganzen Welt verbreitet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij verlieh jedem der Grenzsoldaten posthum den Titel "Held der Ukraine" mit den Worten: "Auf unserer Insel Zmiinyi, die sie bis zuletzt verteidigt haben, sind alle Grenzsoldaten heldenhaft gestorben."

Hier ist der Original-Clip auf YouTube - er wurde seit Donnerstag über 3,7 Millionen Mal aufgerufen:

Es gibt nur ein Problem. Es ist nicht wahr. Tatsächlich haben sich, wie die Russen damals sagten, alle Grenzsoldaten ergeben. Heute Morgen gab die ukrainische Marine bekannt, dass die Grenzsoldaten tatsächlich noch leben und von den Russen gefangen gehalten werden.

Es ist gut, dass die ukrainische Marine die Wahrheit zugegeben hat, und es ist auch gut zu hören, dass die Soldaten am Leben sind, wenn auch in feindlicher Hand. Es ist jedoch eine Erinnerung daran, dass man in einem Krieg, mehr noch als in normalen Zeiten, nicht immer dem trauen kann, was man sieht oder liest.