Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Woche nach einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Ebrahim Raeisi in Teheran angekündigt, dass sein Land seine Käufe von iranischem Öl und Gas anziehen werde. "Die Türkei wird ihre Käufe von Erdöl und Erdgas aus dem Iran erhöhen", sagte Erdogan am Montag in einem Interview mit dem staatlichen Sender TRT Haber.
Er wies darauf hin, dass das Handelsvolumen zwischen der Türkei und dem Iran 30 Milliarden Dollar pro Jahr erreichen wird. Erdogan verwies auch auf die acht wichtigen Abkommen, die er während seiner jüngsten Reise in den Iran mit iranischen Beamten unterzeichnet hat.
Auf einer gemeinsamen Konferenz mit Raeisi am 19. Juli in Teheran hoffte der türkische Präsident auf eine Ausweitung der bilateralen Beziehungen und bedauerte, dass die Coronavirus-Pandemie in den letzten Jahren ein Hindernis darstellte.
Raeisi sagte auch, dass der Besuch Erdogans zweifellos einen Wendepunkt im Ausbau der bilateralen Beziehungen darstellen werde, und fügte hinzu, dass die Länder es mit dem Ausbau ihrer Beziehungen "ernst" meinten.
Der iranische Präsident erklärte ebenfalls, die Handelsbeziehungen der beiden Länder könnten ein Volumen von 30 Milliarden Dollar erreichen, also das Dreifache des derzeitigen Wertes.
Während der Reise unterzeichneten beide Seiten acht Memoranden über die Zusammenarbeit, die sich u.a. auf die Ausarbeitung eines umfassenden Plans für die langfristige bilaterale Zusammenarbeit, die Unterstützung kleiner Wirtschaftsagenturen, die Zusammenarbeit im Bereich Rundfunk und Fernsehen und die Zusammenarbeit zwischen der iranischen Organisation für Investitionen und Wirtschaftshilfe und dem Investitionsbüro der türkischen Präsidentschaft beziehen.



