Die Menschen in Kanada werden künftig wohl Teil eines gewaltigen staatlichen Überwachungsprogramms werden, dem sogenannten "Digital Identity Program", welches Teil des Regierungsberichtes "Canada's Digital Ambition 2022" ist, der am 4. August veröffentlicht wurde. Offiziell zielt dieses darauf ab, "gemeinsame Lösungen für die Erbringung digitaler Dienstleistungen aufzubauen und zu nutzen". Eine euphemistische Erklärung dafür, dass man die Menschen vollumfassend digital erfassen und kontrollieren möchte.
Dieser digitale Identitätsnachweis (als Ersatz für den normalen Reisepass, Personalausweis oder Führerschein als klassische Lichtbildausweise) soll dann auch bei Regierungsdiensten wie zum Beispiel an den Flughäfen und bei Grenzkontrollen Anwendung finden. In dem Bericht heißt es dazu: "Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass staatliche Dienstleistungen im digitalen Zeitalter zugänglich und flexibel sind." Oder anders ausgedrückt: Wir folgen einfach den Chinesen mit ihrer totalen Überwachung und Kontrolle, so dass man bei der nächsten "Plandemie" gleich viel umfassender und radikaler agieren kann.
Kanadas Partnerschaft mit dem ominösen Weltwirtschaftsforum begann jedoch schon vor der Pandemie. Unter dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau, einem Mitglied des WEF-Programms "Young Global Leaders", nimmt Kanada seit 2018 am Programm "Known Traveler Digital Identity" (KTDI) teil, dem Pilotprogramm des WEF zur Entwicklung einer digitalen ID. Doch diese digitale ID verletzt nach Ansicht eines Berichts der New York University unter Umständen die Menschenrechte.
Das Weltwirtschaftsforum hingegen bezeichnete das KTDI-Programm als „die bahnbrechende Innovation, die das globale Ökosystem der Reisesicherheit braucht“, und als „Paradigmenwechsel zu einem interoperablen digitalen Identitätssystem, das den Reisenden in den Mittelpunkt stellt, den Schutz der Privatsphäre aufrechterhält und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen internationalen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor ermöglicht, die für die Gewährleistung des sicheren grenzüberschreitenden Personenverkehrs erforderlich ist.“
Unter Verwendung von "Identitätsdaten, die normalerweise auf einem Chip im Reisepass eines Passagiers gespeichert sind", würde diese digitale App "sicher auf [einem] mobilen Gerät gespeichert und verschlüsselt" und von den Behörden "unter Verwendung biometrischer Daten ... ohne die Notwendigkeit eines physischen Reisepasses" überprüft werden. Doch in der WEF-Pressemitteilung und anderen Dokumenten wird nicht erklärt, warum die Verwendung von physischen Pässen jetzt offenbar lästig ist, und es wird nicht angegeben, ob die "Identitätsdaten", die digital gespeichert werden sollen, auch Impfausweise umfassen würden - also eine Erweiterung der Impfpässe.
Alles in Allem also nichts weiter als ein weiterer Versuch, die totale Kontrolle über die Menschen zu erhalten.



