War die CDU-geführte Politik in Deutschland unter Angela Merkel schon ein "Schrecken ohne Ende", entpuppt sich die neue "Ampel"-Regierung für die Bundesrepublik zunehmend als ein "Ende mit Schrecken". Auch wenn man es in der Berliner Spitzenpolitik eigentlich gewohnt ist, dass immer wieder unfähige und mit der Fachmaterie ihres jeweiligen Ministeriums nicht vertraute Personen in die höchsten Staatsämter gehievt werden, so scheint man in der vom Sozialdemokraten und Cum-Ex-Skandaleur Olaf Scholz geführten bunten Koalition nicht einmal mehr genügend B-Ware an Politikern zur Verfügung zu haben. Inzwischen sitzen nicht nur drittklassige SPD-Politiker wie der manisch aufmerksamsgeile Karl Lauterbach (auch gerne als "Klabauterbach" bezeichnet), die total ahnungs- und planlose Christine Lambrecht (ich sage nur "Gepard") auf den Ministerposten, sondern auch die grünen Rohrkrepierer Robert Habeck und Annalena Baerbock.

Ersterer hat nicht nur absolut keine Ahnung von grundlegenden Vorgängen in der deutschen (Energie-)Wirtschaft, sondern setzt mit seinem irrsinnigen Aktionismus (wie der "Gasumlage") auch noch darauf, der deutschen Wirtschaft endgültig den Todesstoß zu versetzen und den deutschen Energiekonzernen die Taschen zusätzlich zu füllen. Und nicht nur das: Zeichnete sich Rot-Grün unter Schröder/Fischer schon damit aus, "Hartz 4" quasi komplett von der globalistischen Bertelsmann-Stiftung schreiben zu lassen, haben die Energiekonzerne selbst auch noch an der Verordnung für die Gasumlage selbst mitgeschrieben. Ein Skandal, der Habeck eigentlich den politischen Kopf kosten müsste.

Die ganzen unseligen Sanktionen gegen Russland, die von der "Ampel"-Regierung und der Union bedenkenlos mitgetragen und sogar unterstützt wurden, sorgen inzwischen nicht nur für extreme Verwerfungen auf den Energiemärkten. Wir sehen immer mehr Unternehmen, die entweder ihre Produktion in Länder mit günstigerer Energie auslagern oder einfach ihre Tore schließen, weil sie sich diese exorbitanten Zusatzkosten einfach nicht mehr leisten können. Dasselbe betrifft auch die Menschen, die mit immer höheren Kosten für Strom, Gas, Sprit und Lebensmittel konfrontiert werden und nicht mehr wissen, wie sie das alles überhaupt noch bezahlen sollen. Das hat Habeck (genauso wie Scholz) mitzuverantworten.

Und dann ist da noch Annalena Baerbock, die zwar offensichtlich keine Ahnung davon hat was sie überhaupt von sich gibt, aber gleichzeitig entgegen ihrem Amtseid das Wohl der Ukrainer über jenes der Deutschen stellt. Denn egal was die Wähler in Deutschland auch denken, will sie ihr Versprechen gegenüber dem ukrainischen Volk halten und jegliche Aufhebung von Sanktionen gegen Russland ablehnen. Im Grunde genommen machte sie damit deutlich, dass die Demokratie, wie sie in Deutschland angeblich herrscht, nur eine Illusion ist. Immerhin ist der Wählerwille für die herrschende Politkaste ohnehin irrelevant.

Hinzu kommt, dass Baerbock den Betrieb der verbliebenen drei Atomkraftwerke über das Jahr 2022 hinaus als "Irrsinn" bezeichnet hat. Denn Deutschland habe so lange für den Atomausstieg gekämpft, dass man dies jetzt nicht aufgeben dürfe. Hallo, Frau Baerbock, in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern mangelt es an bezahlbarem Strom, falls Sie es in Ihrem Rausch der Ukraine-Unterstützung noch nicht bemerkt haben. Der Strom kommt nicht einfach so aus der Steckdose...

Die Grünen und ihre wahnsinnige Ideologie sorgen für die Vernichtung der deutschen Wirtschaft, die ohne eine günstige Versorgung mit Energie (insbesondere Strom und Erdgas) nicht mehr funktionieren kann. Strom aus Wind- und Solarenergie mag zwar günstig zu produzieren sein, doch im Gegensatz zur Gewinnung von Elektrizität aus Kohle, Gas, Öl, Uran und weitestgehend auch Wasser kann man diese nicht beliebig steuern. Ohne Sonnenschein und Wind wird auch kein Strom produziert. Doch ohne genügend Strom kollabiert nicht nur die gewerbliche und industrielle wirtschaftliche Basis des Landes, sondern das komplette Land. Wenn das so weitergeht, kommen auch bald "rollende Blackouts", wo jeweils andere Teile des Landes dann beispielsweise für sechs Stunden pro Tag keinen Strom erhalten. Zustände, wie man sie eigentlich in Entwicklungsländern erwartet.

Das was wir momentan in Deutschland - unter tatkräftiger Mitwirkung der Grünen - erleben, ist eine Politik der völligen Verantwortungslosigkeit, gepaart mit einem ideologisch geprägten Irrsinn. Man kann die russische Militäroperation in der Ukraine ablehnen, so wie man auch die alliierte Invasion in den Irak, die illegale Bombardierung Serbiens oder die westlichen Interventionen in Libyen und Syrien ablehnen kann. Doch die ökonomische Selbstvernichtung durch völlig überzogene und schwachsinnige Sanktionen, die zu einer totalen Energiekrise führen, geht einfach zu weit.

Insbesondere auch deshalb, weil der US-geführte Westen eine große Mitschuld an den Ereignissen hat, die zur russischen Invasion in die Ukraine führten. Der von Washington und Brüssel stark unterstützte (und teils sogar angeleierte) Maidan-Putsch 2014 darf als Startschuss gewertet werden, verschärft durch die (vom Westen unterstützte) Nichtumsetzung des Minsker Abkommens, mit dem man zumindest die Donbass-Frage hätte lösen können. Doch das Kausalitätsprinzip kennt man in den oberen Politetagen in Berlin nicht. Doch was will man von drittklassigen Politdarstellern erwarten, die kausale Zusammenhänge nicht erkennen (wollen, können?) und auf stupiden Aktionismus setzen, ohne sich auch nur einen Hauch von Gedanken darüber zu machen, welche Konsequenzen ihr Handeln auf die Menschen und die Wirtschaft haben könnte.