In der politischen Landschaft der USA gibt es Geschichten, die wie Zwiebeln sind - mit jeder Schale, die man abzieht, kommt eine neue Überraschungsebene zum Vorschein. Die Geschichte von Barack Obamas Verstrickung in die Ukraine-Politik ist so eine Zwiebel, und sie riecht nicht gerade nach Frühlingsblumen. Während die Medien jahrelang Joe Bidens Ukraine-Verbindungen durchleuchteten, blieb eine zentrale Figur erstaunlich unbehelligt: Barack Obama. Als ehemaliger Präsident und Bidens damaliger Chef muss er von allem gewusst haben - und mehr noch, er orchestrierte möglicherweise im Hintergrund.

Die Timeline ist aufschlussreich: Anfang 2014 wurde der demokratisch gewählte ukrainische Präsident Janukowitsch gestürzt - mit tatkräftiger Unterstützung des US-Außenministeriums unter Victoria Nuland. In einem durchgesickerten Telefonat macht sie unmissverständlich klar: "Biden ist bereit." Bereit wofür? Die Antwort folgte prompt. Kaum war Janukowitsch weg, tauchte Hunter Biden wie aus dem Nichts im Vorstand von Burisma auf - just als sein Vater zum Ukraine-Beauftragten der Obama-Administration ernannt wurde. Ein Zufall? Wer's glaubt, wird selig.

Besonders interessant: Obamas Energiebeauftragter Amos Hochstein wurde wiederholt in die Machenschaften hineingezogen. In einem aufschlussreichen Email-Verkehr bittet Hunter Biden explizit um Hochsteins Kontaktdaten. Hochstein war Obamas Mann für die energiepolitischen Beziehungen zur Ukraine - was er wusste, wusste auch Obama. Die Geschichte gipfelt in der erzwungenen Entlassung des ukrainischen Staatsanwalts Shokin, der gegen Burisma ermittelte. Biden prahlte später öffentlich damit, Shokins Rauswurf durch die Androhung der Streichung von einer Milliarde Dollar US-Hilfe erzwungen zu haben. Eine solche Entscheidung ohne Obamas Wissen? Undenkbar.

Als Trump später begann, in dieser ukrainischen Suppe zu rühren, folgte ein beispielloser Gegenschlag des demokratischen Establishments. Warum? Weil am Ende der Spur möglicherweise nicht nur Biden, sondern auch Obama stand. Die Ukraine-Affäre ist wie ein politischer Krimi, bei dem der Hauptverdächtige bisher geschickt im Schatten blieb. Doch langsam lichtet sich der Nebel, und was zum Vorschein kommt, dürfte für einige schlaflose Nächte im Obama-Lager sorgen. Eines ist klar: Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Und vielleicht war Russiagate am Ende nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver von den wahren Machenschaften in der Ukraine. Wie sagte schon Cicero? Cui bono - wem nützt es?