Die bayerische CSU gilt in Sachen Corona-Politik ohnehin als Proponentin rigider Maßnahmen und scharfer Kontrollen. Kein Wunder also, dass nun aus der Partei der Vorschlag kommt, den ewigen Dauermahner und Panikmacher Karl Lauterbach (SPD) zum Gesundheitsminister zu ernennen.
"Dass die Ampel nicht in der Lage ist, einen zukünftigen Chef für das Bundesgesundheitsministerium zu benennen, ist in diesen Tagen beschämend", sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der "Bild am Sonntag". Und weiter: "Zudem, wenn ich bedenke, dass mit Karl Lauterbach ein erfahrener Arzt und Epidemiologe zur Verfügung steht, der als Corona-Fachmann immer im Team Umsicht und Vorsicht war." Die SPD will den Namen des Ministers oder der Ministerin erst Anfang Dezember präsentieren.
Doch mit Lauterbach als Gesundheitsminister würde Deutschland vom Regen in die Traufe kommen. Die "Covid-Heulboje" (Wortlaut Oskar Lafontaine) wird gerne als "Gesundheitsexperte" der SPD dargestellt, doch schlussendlich scheint er sich nur mit seinen ständigen Wortmeldungen zum Thema Covid-19 wichtig machen zu wollen. Dabei ist der Krisenprophet kein studierter Epidemiologe, sondern lediglich Gesundheitsökonom. Doch auch von Ökonomie scheint er nicht wirklich viel Ahnung zu haben, zumal er immer wieder desaströse Lockdown-Maßnahmen einfordert, die mehr Schaden anrichten als dass die einen Nutzen hätten.
Mit der Unterstützung eines Karl Lauterbach als Gesundheitsminister zeigt die CSU, dass sie den ganzen Wahnsinn der Freiheitsberaubungen und Einschränkungen weiter voll und ganz unterstützt. Angesichts dessen, dass in Bayern die Restriktionen ohnehin schon scharf ausgelegt werden, ist dies auch kein Wunder. Die einst staatstragende Partei unterstützt einen politischen Weg, den manche Kritiker bereits als "Corona-Faschismus" bezeichnen. Es ist anzunehmen, dass die Christsozialen auch im Bundestag weiterhin sämtliche Verschärfungen bei den Maßnahmen mittragen werden. Egal, wie viel Schaden damit noch angerichtet wird.



