Das Bundesgesundheitsministerium hat für die kommende Herbst- und Wintersaison 15 Millionen Dosen des an die Omikron-Variante JN.1 angepassten experimentellen mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bestellt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach begründete die Bestellung damit, dass wieder mit sehr vielen Corona-Infektionen zu rechnen sei.
Es ist jedoch zu erwarten, dass einerseits viele der Impfstoffdosen wieder einmal mangels Nachfrage vernichtet werden müssen. Zwar empfiehlt die Ständige Impfkommission derzeit "nur" mehr Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen, doch auch dort ist die Sinnhaftigkeit angesichts des schlechten Schaden-Nutzen-Verhältnisses infolge der vielen Nebenwirkungen der experimentellen Genspritzen umstritten.
Auch stellt sich die Frage, wie teuer das Ganze für die Steuerzahler wird. Befürworter mahnen, die Impfkampagne zielgerichtet auf vulnerable Gruppen auszurichten. Kritiker sehen in der Bestellung eine voreilige und möglicherweise überzogene Maßnahme. Das Gesundheitsministerium betont hingegen die Notwendigkeit der Vorsorge. Man wolle für den Fall steigender Infektionszahlen im Herbst gewappnet sein.
Angesichts der ganzen Diskussionen rund um die RKI-Files dürfte das Interesse an weiteren Injektionen in der deutschen Bevölkerung jedoch auf einem Tiefpunkt angelangt sein. Zu groß sind die Bedenken über die Sicherheit und Wirksamkeit der Genspritzen.


