Im Vereinigten Königreich werden - wie in der EU und den USA auch - die Nebenwirkungen von Impfstoffen erfasst. Darunter auch jene der experimentellen Covid-Vakzine. Das Risiko für bestimmte adverse Reaktionen unterscheidet sich hierbei je nach Alter, Geschlecht und Vakzin.
Einem aktualisierten Bericht zufolge hat das MHRA-Meldesystem für die "Gelbe Karte" auf der Grundlage von 399.731 Meldungen insgesamt 1.314.659 Ereignisse erfasst. Die Gesamtzahl der gemeldeten Todesfälle beträgt 1.822. Die Aufschlüsselung:
- Pfizer (24,6 Millionen Erstdosen, 20,9 Millionen Zweitdosen) hat jetzt eine Gelbe Karte bei 177 Geimpften. Todesfälle: 1 von 38.801 Geimpften (634).
- AstraZeneca (24,9 Millionen Erstdosen, 24,1 Millionen Zweitdosen) hat eine Gelbe Karte von 104 Geimpften. Todesfälle: 1 von 21.880 Geimpften (1.138).
- Bei Moderna (1,5 Millionen Erstdosen, 1,3 Millionen Zweitdosen) kommt eine Gelbe Karte auf 73 Geimpfte. Todesfälle: 1 von 83.333 Geimpften (18).
Wobei man hier anmerken sollte, dass aufgrund des höheren Risikos von Entzündungen der Herzmuskulatur (Myokarditis/Perikarditis) durch Moderna dieses experimentelle Vakzin kaum mehr an Jugendliche verabreicht wird. Allerdings scheint jenes von Pfizer auch nicht viel besser zu sein, zumal die Mortalität bei diesem umstrittenen mRNA-Vakzin mehr als doppelt so hoch ist als bei Moderna.
Insgesamt ist bei einer von 128 geimpften Personen (0,78 Prozent) ein unerwünschtes Ereignis im Rahmen der sogenannten Gelben Karte aufgetreten. Die MHRA hat in der Vergangenheit geschätzt, dass die Melderate für die Gelbe Karte etwa 10 Prozent der tatsächlichen Zahlen betragen könnte. Das heißt, in Wirklichkeit haben wohl zwischen 7 und 9 Prozent der Impflinge mit entsprechenden Nebenwirkungen zu kämpfen, nur dass die meisten von ihnen dies nicht melden.
Es ist zu beachten, dass die Zahl der unerwünschten Ereignisse (einschließlich Todesfälle) bei der Meldung der Gelben Karte manchmal niedriger ist als in der Vorwoche. Das System der Gelben Karte ist ein passives Meldesystem, so dass dies theoretisch nicht vorkommen sollte, da alle Meldungen kumuliert werden sollten. Die MHRA erklärt jedoch, dass sie die Daten vor der Veröffentlichung analysiert, wobei Todesfälle und Schwangerschaftszustände besonders untersucht werden. Die MHRA gibt keine Kriterien an, nach denen Berichte entfernt werden, und hat bis heute nicht geklärt, warum diese Daten variieren. Es ist daher unklar, wie viele gemeldete unerwünschte Ereignisse seit Beginn der Berichterstattung im Februar 2021 aus den Berichten entfernt wurden.
Es ist anzunehmen, dass die Zahlen für Österreich und Deutschland in etwa gleich sind, was die Häufigkeit von entsprechenden Nebenwirkungen und Todesfällen infolge der Verabreichung der experimentellen Vakzine anbelangt.



