Vor einigen Tagen berichteten wir darüber, dass laut einem CEO einer US-amerikanischen Lebensversicherungsgesellschaft in den USA in der Altersgruppe von 18 bis 64 Jahren die Zahl der Todesfälle um sagenhafte 40 Prozent gestiegen sei. Und dies nicht durch Covid-19 bedingt. Ein Bericht, der von manchen Menschen als unglaubwürdig bezeichnet wurde, da dies einen zu extremen Anstieg bedeute. Der CEO selbst sagte, dass er sich diesen Anstieg nicht erklären kann, da ein Plus von zehn Prozent schon auf ein verheerendes Event hindeute.

Die Zahl der Todesfälle bei Menschen im Alter von 18 bis 49 Jahren ist in den zwölf Monaten bis Oktober 2021 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018-2019, also vor der Covid-19-Pandemie, um mehr als 40 Prozent gestiegen, wie aus einer Analyse von Totenscheindaten der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) durch The Epoch Times hervorgeht.

Der Anstieg war im ganzen Land bemerkenswert, und in keinem Staat wurde Covid-19 bei mehr als 60 Prozent der überzähligen Todesfälle gemeldet. In einigen Staaten war der Anstieg wesentlich stärker als in anderen. Am schlimmsten war Nevada mit einem 65-prozentigen Anstieg der Sterblichkeit im Haupterwerbsalter, von dem nur 36 Prozent auf Covid-19 zurückzuführen waren. An zweiter Stelle lag Texas mit einem Anstieg von 61 Prozent, wovon 58 Prozent auf Covid-19 zurückgeführt wurden. Arizona und Tennessee verzeichneten einen Anstieg um 57 Prozent, wobei 37 Prozent bzw. 33 Prozent auf Covid-19 zurückgeführt wurden. Nicht weit dahinter liegen Kalifornien mit 55 Prozent und 42 Prozent, die auf Covid-19 zurückzuführen sind, sowie New Mexico (52 Prozent, 33 Prozent), Florida (51 Prozent, 48 Prozent) und Louisiana (51 Prozent, 32 Prozent).

Eine Anmerkung hier: Bedenken Sie bitte den Unterschied zwischen "Prozent" und "Prozentpunkten". Das heißt: Wenn Nevada ein Plus von 65 Prozent vermeldet und davon 36 Prozent einen Covid-Bezug haben, entspricht dies 23,4 Prozentpunkte der Übersterblichkeit. Ergo können 41,6 Prozentpunkte des gesamten Anstiegs von 65 Prozent nicht auf das Coronavirus zurückgeführt werden.

Auf der anderen Seite des Spektrums lagen New Hampshire, wo es keinen Anstieg der Sterblichkeit und keine Covid-Todesfälle in dieser Altersgruppe gab, und Delaware mit einem 10-prozentigen Anstieg der Sterblichkeit, der zu Null auf Covid-19 zurückgeführt wurde. Massachusetts verzeichnete nur einen 13-prozentigen Anstieg, der zu 24 Prozent auf Covid-19 zurückzuführen war, und Maryland hatte einen 16-prozentigen Anstieg, der zu 42 Prozent auf Covid-19 zurückzuführen war. Dicht dahinter lagen Connecticut, Hawaii und New Jersey mit einem Anstieg von 17 Prozent (23 Prozent, 45 Prozent bzw. 58 Prozent werden Covid-19 zugeschrieben).

CDC-Daten über die genauen Ursachen dieser überzähligen Todesfälle sind für 2021 noch nicht verfügbar, abgesehen von denen, die mit Covid-19, Lungenentzündung und Grippe zusammenhängen. In den 12 Monaten bis Oktober 2021 gab es in der Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen fast 6.000 überzählige Todesfälle durch Lungenentzündung, die nicht auf Covid-19 zurückzuführen waren. Die Influenza war nur an 50 Todesfällen in dieser Altersgruppe beteiligt, gegenüber 550 im gleichen Zeitraum vor der Pandemie. Bei der Zählung der Grippetoten wurden diejenigen nicht ausgeschlossen, die auch an Covid oder Lungenentzündung starben, so die CDC.

Bis die finalen Daten vorhanden sind, bleibt also nur die Spekulation darüber, was die teils so extreme Übersterblichkeit verursacht hat. Einige Indizien sind allerdings schon vorhanden: Drogen- und Alkoholmissbrauch, Suizide und Morde gehören dazu. Auch weniger Vorsorgeuntersuchungen und verschobene Behandlungen bzw. Operationen in den Krankenhäusern dürften sich entsprechend ausgewirkt haben. Hinzu kommen auch noch die infolge der experimentellen Impfungen Verstorbenen.

Im Vergleich zwischen 2020 und 2019 stieg die Sterblichkeit bei den 18- bis 49-Jährigen um etwa 24 Prozent, wobei weniger als ein Drittel dieser zusätzlichen Todesfälle auf Covid-19 zurückzuführen war. Bei den 50- bis 84-Jährigen stieg die Sterblichkeit um weniger als 20 Prozent, wobei über 70 Prozent davon auf Covid-19 zurückzuführen waren. Bei den noch Älteren stieg die Sterblichkeit um etwa 16 Prozent, wobei fast 90 Prozent davon auf Covid-19 zurückzuführen waren. Bei den unter 18-Jährigen sank die Sterblichkeit im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um etwa 0,4 Prozent. In den 12 Monaten bis Oktober 2021 sank sie im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018-2019 um etwa 3,3 Prozent.